Führungen zu Schloss und Schlosspark Nymphenburg

 

Historische Führungen zu Schloss und Schlosspark Nymphenburg sowie den Parkburgen dort, ebenso zu Schloss und Schlosspark Schleißheim, zu Schloss und Schlosspark Dachau, zur KZ-Gedenkstätte in Dachau, zum Münchner Südfriedhof, zu Themen der Isar sowie zu weiteren München relevanten (auch naturschutzfachlichen und gartendenkmalspflegerischen) Themen.

 

Öffentliche – und Privatführungen:

Bei unseren FührerInnen sind, neben den von 2008 bis 2015 regelmäßig angebotenen und nachfolgend aufgelisteten öffentlichen Führungen zu den unterschiedlichsten Themen der Münchner Stadtgeschichte jederzeit auch Privatführungen für sich selbst organisierte Gruppen möglich.

Unser Netzwerk möchte Ihnen dabei die Schönheit Münchens, dessen Kunst, Kultur und Geschichte erschließen. Profundes Wissen wird unterhaltsam und auf hohem fachlichen Niveau vermittelt. Dabei erfolgt unsere Arbeit zu hundert Prozent ehrenamtlich. Sämtliche Honorare gehen vollständig an die ReferentInnen. Im Gegenzug dafür engagieren sich auch diese wiederum ehrenamtlich für das Nymphenspiegel Kulturforum.

Kontakt:

Bei Interesse an unseren Privat-Führungen kontaktieren Sie uns bitte unter Mail: nymphenspiegel@aol.com.de.

 

Preisliste für Individual-Führungen selbst-organisierter Gruppen:

1 – 15 Personen
bis 90 Min. , 120 Min., 120 bis 180 Min.
EUR 90,– EUR 110,– EUR 140,–

Ab 16 Personen
bis 90 Min., 120 Min., 120 bis 180 Min.
EUR 100,– EUR 120,– EUR 160,–

Kindergärten, Hortgruppen, Schulklassen
bis 90 Minuten 75,- EUR, 90 – 120 Minuten 85,- EUR

 

Die Buchreihe Nymphenspiegel

Die interessantesten Beiträge zu den Themenbereiche dieser Führungen und Veranstaltungen gehen auch in die jeweiligen Bände der Reihe Nymphenspiegel ein. Alle Ausgaben (mit Bestellangaben) werden vorgestellt unter dem Link: http://www.nymphenspiegel.de/nymphenspiegel-baende.

Nymphenspiegel Bücher bieten nicht nur Literatur zu den Schlossparks Nymphenburg, Dachau und Schleißheim, sondern auch zu sämtlichen Isar- und zahlreichen München historischen Themen.

 

 

Zum Gesamt-Überblick aller Nymphenspiegel-Führungen

 

1. Fachliche -, vor allem Historische Führungen zu Schloß Nymphenburg, zum Nymphenburger Schloßpark sowie zu den Park-Burgen darin (mit Spezialführung zum Themenbereich Nymphenburg während der NS-Zeit

 

Bäume und Wasser sind die bestimmenden Gestaltungselemente im Nymphenburger Schloßpark

Bäume und Wasser sind die bestimmenden Gestaltungselemente im Nymphenburger Schloßpark

Bäume und Barock im Nymphenburger Schlosspark

Bäume sind in Landschaftsgärten wie dem Nymphenburger Schlosspark bestimmende Elemente. 200 Jahre nach der Umgestaltung in eine englische Parklandschaft präsentieren sich hier seltene und alte Exemplare. Unser Spaziergang behandelt Aspekte der Gestaltung und Pflege, zeigt aber auch die noch vorhandenen Spuren des ehemaligen Barockgartens auf. Treffpunkt immer: östliche Freitreppe vor dem Museumsshop.

 

 

Keine Nymphe ohne Wasser – auf den Spuren der barocken Lustschiffahrt 

Brücken-Auge im Spiegelblick der Nymphenburger Schlosspark-Kanäle

Brücken-Auge im Spiegelblick der Nymphenburger Schlosspark-Kanäle

Die „laufenden und springenden Wasser“ sind das bestimmende Gestaltungselement des Nymphenburger Schlossparks. Malerische Seeansichten und lauschige Bächlein täuschen das Auge darüber hinweg, dass hier alles geplant und nichts dem Zufall überlassen ist. Ausgefeilte Ingenieurkunst schuf bereits vor 300 Jahren einen der schönsten und wasserreichsten Schlossgärten Europas. Wie funktioniert das komplizierte Kanalnetz, wie wurde es genutzt, welche Schiffe befuhren es und wo wurden sie gebaut? Treffpunkt: Schloß Nymphenburg, Eingang Museumsshop.

Keine Nymphe ohne Wasser – auf den Spuren der barocken Lustschifffahrt:Angenehme Kühle sollte das weitverzweigte Wassernetz des Nymphenburger Parks spenden. Eine ganze Flotte unterschiedlichster Schiffstypen stand der Adelsgesellschaft zur Verfügung.

 

 

Nymphenburg: Unser Schloss zum Kennenlernen – Für Kinder und Erwachsene

Die Entstehung einer Sommerresidenz – vom Landsitz zum Grandhotel, vom Einödhof zum Touristenzentrum. Drei Jahrhunderte europäischer Kunst und Kulturgeschichte sind hier konzentriert und werden anschaulich erfahrbar. Treffpunkt: Schloß Nymphenburg, Eingang Museumsshop

 

 

Schloss Nymphenburg und seine Bewohner

Nymphenburg und seine Bewohner: Nach neuester französischer Mode gekleidet präsentierten sich die Hofdamen in Bayerns Schlössern. Turmhohe Frisuren mußten kunstvoll jongliert werden. Ein Nickerchen zwischendurch war schwer möglich.

Nymphenburg und seine Bewohner: Nach neuester französischer Mode gekleidet präsentierten sich die Hofdamen in Bayerns Schlössern. Turmhohe Frisuren mußten kunstvoll jongliert werden. Ein Nickerchen zwischendurch war schwer möglich.

Knapp 350 Jahre europäische Kulturgeschichte zeigt sich in allen Winkeln des Schlosses. Jede Generation des Hauses Wittelsbach hat hier ihre Spuren hinterlassen. Auf unserem Rundgang erfahren wir etwas über Lebensumstände und Einzelschicksale der Schlossbewohner. Treffpunkt: Schloß Nymphenburg, Eingang Museumsshop

 

 

 

 

 

 

 

 

Tafeln wie ein König

Mandelkonfekt und Quittensouffle, Kandierte Veilchen und Böhmische Busseln, oder lieber Kapaun, Krebsbutter und Saibling in Kornblumensülze? Wie König, Köche und Lakaien in Nymphenburg zwischen Theatralik und Selbstversorgung die Menüs erlebten. Führung im Nymphenburger Schloss zur historischen Festkultur, der Speisen-Erzeugung und ihrem logistischen Hintergrund am bayerischen Hofe. Treffpunkt: Schloß Nymphenburg, Eingang Museumsshop.

Im Hofküchengarten von Schloss Nymphenburg zog man bereits in der Zeit des Barock wertvolle Obstsorten, die größtenteils direkt aus Frankreich importiert waren. So konnten sich die bayerischen Kurfürsten ebenso wie der Sonnenkönig an den neuesten Gaumenfreuden delektieren (Foto: Doris Fuchsberger)

Tafelobst

Tafelobst

 

 

 

 

 

 

Der König, Lola und die schöne Münchnerin – ein kritischer Besuch in der Schönheitengalerie von Schloß Nymphenburg

Lola Montez

In altdeutscher Tracht oder als griechische Gottheit, in dramatischer Pose oder bieder und brav wollte König Ludwig I. in dieser Sammlung die Schönsten seiner Zeit auf unterschiedlichster Weise zeigen, um „die Herzen meiner Bayern in Schönheit zu bilden“. Doch auch hier gilt: vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein kleiner Schritt … Inmitten der Portraits, beengt von allzu viel „edler Einfalt und stiller Größe“, suchen heutige Betrachter neue und persönliche Standpunkte zu Schönheitsidealen und Imagepflege in einer notorischen Ständegesellschaft sowie in der GegenwartTreffpunkt: Schloss Nymphenburg, Freitreppe vor dem Museumsshop.

 

 

 

Orte des Luxus und Genusses (1): Die Badenburg im Nymphenburger Schlosspark

Das Badenburg-Bade-Bassin

Das Badenburg-Bade-Bassin

Die Badenburg ist mit ihrem beheizbaren Swimmingpool das bedeutendste Zeugnis barocker Badekultur in Europa. Lange diente sie einer feudalen „Spaßgesellschaft“. Die Lust an Wasser und Wein, Körperhygiene und Tafelkultur vergangener Jahrhunderte sind Themen unserer Führung.

 

 

 

 

 

Orte des Luxus und Genusses (2): Die Amalienburg im Nymphenburger Schlosspark

Amalienburg

Amalienburg

Als glanzvoller Höhepunkt des Rokoko verzaubert die Amalienburg ihre Besucher seit Jahrhunderten. Wir erleben in diesem einzigartigen Raumkunstwerk des Architekten François Cuvilliés eine verspielte Bühne der Selbstdarstellung der „happy few“ – beim Fasanenschießen!

Ein Traum aus Silber ist das Interieur der Amalienburg (siehe Abbildung). Damit sollte die Kurfürstin Amalie bei so mancher Ehekrise Besänftigung finden.

 

 

 

Orte des Luxus und Genusses (3): Die Pagodenburg im Nymphenburger Schlosspark

Die Pagodenburg am Kleinen See im Nymphenburger Schlosspark

Die Pagodenburg am Kleinen See im Nymphenburger Schlosspark

Einst war die Pagodenburg das Zentrum des Mail-Spiels (ähnlich dem Golf- oder Croquet-Spiel), für das Kurfürst Max Emanuel persönlich die Spielregeln aufstellte. Sein „indisches Haus“ ist der Höhepunkt der Chinamode in Bayern und war als charmanter Gartenpavillon nur dem innersten Kreis des Adels vorbehalten.

Der blau-weiße Saal der Pagodenburg ist wie geschaffen für sommerliche Erfrischungspausen. Die Speisen wurden dabei gerne durch die geöffneten Fenster ins Innere gereicht (siehe Abbildung).

 

 

 

Ein rätselhaftes Gebäude – die Magdalenenklause im Nymphenburger Schlosspark

„Jetzt ham sas immer no net hergricht!“ Häufig gehen Parkbesucher mit diesem Ausspruch an dem 1728 fertig gestellten Bauwerk vorbei. Dabei birgt es neben einer Kapelle auch einen Wohntrakt: wurde der jemals so genutzt? Zahlreiche Geheimnisse, die sich nicht nur um St. Magdalena, als Namenspatronin, ranken, finden sich hinter der gewollt brüchigen Fassade. Treffpunkt: Magdalenenklause im Nymphenburger Schlosspark

Hinter den Fenstern der Magdalenenklause verbirgt sich so manches Geheimnis. Wie wurde diese künstliche Ruine genutzt  (Abbildung links)?

 

 

 

Wo ist die Hochzeitskutsche des Königs?

Ein Fuhrpark von märchenhaftem Luxus

Ein Fuhrpark von märchenhaftem Luxus

Mit der Staatskarosse zum Nationaltheater, mit einer komfortablen Reisekutsche auf Kavalierstour oder mit einem Rennschlitten durch den Schlosspark? Hier sind sie alle versammelt, die festlichen Wagen der Wittelsbacher Kurfürsten und Könige. Ein Fuhrpark von märchenhafter Noblesse und luxuriöser Eleganz, von ausgefeilter Technik und Kunstfertigkeit, in den ehemaligen Nymphenburger Stallungen, dem heutigen Marstallmuseum. Treffpunkt: Schloß Nymphenburg, Eingang Marstallmuseum.

In den ehemaligen Stallungen von Schloß Nymphenburg befindet sich eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen an historischen Kutschen, Schlitten… Hier läßt sich das Streben nach Prestige und der Geschwindigkeitsrausch vergangener Zeiten nachspüren (Abbildung links).

 

 

 

Schloss Nymphenburg während des Nationalsozialismus 

Schloß Nymphenburg war Schauplatz zahlreicher Feste für die Politprominenz der NS-Zeit.  Herkunft: Bayerische Staatsbibliothek München/Fotoarchiv Hoffmann.

Schloß Nymphenburg war Schauplatz zahlreicher Feste für die Politprominenz der NS-Zeit. Herkunft: Bayerische Staatsbibliothek München/Fotoarchiv Hoffmann.

In den Jahren des Hitler-Regimes diente Schloss Nymphenburg stets als Kulisse zur Machtdemonstration. Doch bereits ab 1932 begann Reinhard Heydrich in unmittelbarer Nähe den Sicherheitsdienst der SS aufzubauen. Regelmäßig zu „Führers Geburtstag“ fanden Fackelzüge zum Schloss statt, der Stadtteil war illuminiert. Hier wurde die „Nacht der Amazonen“ von internationalen Staatsgästen beklatscht. Die Parkpflege konnte in den Kriegsjahren nur mit Zwangsarbeitern aufrechterhalten werden. Mit der Hilfe von KZ-Häftlingen aus Dachau produzierte die Porzellanmanufaktur Luxus für Hitlers Staatskanzlei, den Obersalzberg und NS-Größen. Auch das Schicksal des Hauses Wittelsbach, Zwangsräumungen und Bombardierungen sind Themen des Rundgangs. Treffpunkt: Schloss Nymphenburg, Freitreppe vor dem Museumsshop.

 

Veranstaltungsplakat für die sog. "Nacht der Amazonen" im Nymphenburger Schlosspark, 1937

Veranstaltungsplakat für die sog. “Nacht der Amazonen” im Nymphenburger Schlosspark, 1937

 

 

Die Abbildung entstammt dem Programmheft von 1937

 

 

 

2. Führungen zu Schloß Schleißheim

 

Schleißheim – ein Schloss im Dornröschenschlaf

Im ungeliebten Münchner Norden liegt eine der schönsten Schloss-Anlagen Europas. Der barocke Park und die prunkvollen Räume zeugen vom erlesenem Geschmack und der Selbstverherrlichung des Kurfürsten Max Emanuel. Lüften Sie den Schleier des Vergessens und entdecken Sie eine königliche Sommerresidenz voll überraschender Grandezza! Treffpunkt: Neues Schloß Schleißheim, Eingang zum Kassenraum.

Das Deckengemälde, das im Schloß Schleißheim das Schlafzimmer der Kurfürstin ziert, schildert die Freuden des Sommers. Auf welche vornehme Pflicht sollten dabei die weiß-blauen Engelsflügel erinnern (siehe Abbildung)?

 

 

Schloß Lustheim

Anläßlich der Hochzeit mit der Kaisertochter Maria Antonia ließ Kurfürst Max Emanuel im Schleißheimer Schloßpark ein Lust- und Jagdschloß erbauen, das den Namen Lustheim erhielt. Umgeben von einem Ringkanal, in dem sich Isar- mit Würmwasser mischt, symbolisiert Lustheim die Insel Cythera, die Insel der Liebe. Heute enthält das Schlösschen eine bedeutende Sammlung Meißner Porzellans. Aus dem der Zeit des Blauen Kurfürsten stammen die Deckenfresken und die reizenden Portraits seiner zahlreichen Kinder. In den flankierenden Pavillons befinden sich die Renatus-Kapelle und der „schönste Pferdestall Europas“, der speziell für die Lieblingspferde des Kurfürsten errichtet wurde. Treffpunkt: Schloß Lustheim, Eingang zum Kassenraum.

Auf einer künstlichen Insel erbaut, sollte Schloß Lustheim dem jungen Kurfürsten Max Emanuel und seiner Frau Maria Antonia als Liebesnest dienen (siehe Abbildung).

 

 

 

3. Führungen an der Isar und zum Thema Wasser

 

Stadt am Isarstrand… – Geschichte(n) von Stadt und Fluß

Isarlust

Isarlust

An der Ludwigsbrücke kreuzte sich die uralte Salzstraße mit der Isar. Hier liegt die Keimzelle Münchens. Vom Deutschen Museum bis zum Friedensengel erstreckt sich ein Bilderbogen der Münchner Stadtgeschichte. Hier erstreckte sich der städtische Hafen, hier hauste das „Lumpenproletariat“ und das weite Areal diente bereits in der Barockzeit als Partyzone. Treffpunkt: Friedensengel.

Durch die Flußregulierung entstanden in der Zeit um 1900 entlang der Isar prachtvolle Avenuen. Auf den Promenaden flanierte ein elegantes Publikum. Beliebter Treffpunkt war das Café Isarlust, in dessem Gebäude sich heute das Alpine Museum befindet.

 

 

Lebensader und Vergnügungsort – die Münchner Isar

Ohne den ersten Bau einer Isarbrücke würde es München nicht geben. Anstelle der heutigen Ludwigsbrücke kreuzten sich bereits im frühen Mittelalter zwei wichtige Handelsstraßen. Über den Landweg wurde das „weiße Gold“, lebensnotwendiges Salz, aus dem Berchtesgadener Land in Richtung Bodensee transportiert. Auf der Isar wurden die Waren des Orients über Venedig und Mittenwald an die nahegelegene Floßlände gebracht. Unsere Führung beschäftigt sich mit dem Leben und Treiben am Fluß, der Partyzone auf der Praterinsel, der Wassernutzung und den Stadtbächen. Treffpunkt: Eingang Müller’sches Volksbad, Rosenheimer Straße 1

 

 

Von Isar-Athen nach Poseidonien: Bilder vom Wasser in der Neuen Pinakothek

Wir entdecken Wasser als Sujet in der Malerei. Ob sturmgepeitschte Wogen oder heitere Seen, rauschende Flüsse oder stille Lagunen: in unterschiedlichster Weise behandeln Maler aller Epochen das Wasser. Eine buchstäblich tragende Rolle spielt es für Claude Monets Maler-Boot, grausig glitzert es unter der Teufelsbrücke – und die Isar? Sie erscheint als  schmutziger Arbeitsplatz und gleich daneben als Idylle im Abendglanz. Treffpunkt: Foyer der Neuen Pinakothek.

 

 

 

4. Weitere München-Historische Führungen

 

Zwischen Biedermeier und Belle Époque – Der Alte Südliche Friedhof
Anhand ausgewählter Beispiele bestaunen wir Grabdenkmäler aus allen Stilepochen des 19. Jahrhunderts. Im ersten Zentralfriedhof Münchens sind sämtliche Gesellschaftsschichten der Stadt versammelt, hier spiegeln sich Stadtgeschichte sowie Europas Glück und Katastrophen. Ausgewählte Persönlichkeiten des damaligen Lebens werden ebenso beleuchtet wie die damals fortschrittliche Bestattungskultur der Landeshauptstadt mit ihren Sitten und Gebräuchen. Treffpunkt: Haupteingang Stephansplatz.

Zwischen Biedermeier und Belle Époque – Der Alte Südliche Friedhof:
In der Blüte seines Lebens ließ sich Joseph Werner in Bronze portraitieren. Als Inbegriff des lebenslustigen Münchener Künstlers und Geschäftsmanns sehen wir ihn heute noch in Champagnerlaune auf seinem Grabmal uns entgegen lächeln.

 

 

Gustav Vorherr – Münchner Architekt und Schöpfer des Alten Südlichen Friedhofs

Als Baumeister König Max Josephs beschäftigte sich Gustav Vorherr zu Beginn des 19. Jahrhundert mit der Stadtplanung in München. In Berlin und Paris bestens ausgebildet, schuf er den Alten Südlichen Friedhof und ließ die Sonnenstrasse anlegen. Darüber hinaus ist er einer der Wegbereiter des Denkmalschutzes in Bayern und Initiator der „Landesverschönerung“. Wir begeben uns auf Spurensuche. Treffpunkt: Eingang Hotel Königshof, Karlsplatz 25

 

 

 

 

Adeliges Leben in München

Palais Preysing Aufgang

Palais Preysing Aufgang

Das Kreuzviertel ist einer der ältesten Münchner Stadtteile. Das Areal zwischen Promenadeplatz, Residenz und Theatinerkirche war bereits im 17. und 18. Jahrhunderts die bevorzugte Wohngegend der bayerischen Adelsfamilien. Die reich geschmückten Palais künden noch heute vom Glanz vergangener Zeit, der Nähe zum Herrscherhaus und von den interessanten Schicksalen ihrer einstigen Bewohner. Treffpunkt: Vor dem Haupteingang des Kaufhauses Lodenfrey, Maffeistraße 7

Mit dem Treppenhaus des Palais Preysing inszenierte sich die älteste Adelsfamilie neben den Wittelsbachern (siehe Abbildung).

 

 

 

5. Führungen in der KZ-Gedenkstätte in Dachau

 

Das Konzentrationslager Dachau – Hier erfolgte vor 80 Jahren der Beginn zur Entrechtung und Vernichtung

Der Todeszaun im Konzentrationslager Dachau

Der Todeszaun im Konzentrationslager Dachau

Wenige Wochen nach der Machtübernahme Hitlers wurde das KZ Dachau im März 1933 eröffnet. Es war der Prototyp für alle weiteren Konzentrationslager, diente als Ausbildungsstätte für das SS-Wachpersonal und war berüchtigt für seine politischen Morde. Was von Himmler im März 1933 als „Maßnahme zur Beruhigung der nationalen Bevölkerung“ beschrieben wurde, bedeutete für mehr als 41.500 Menschen den Tod. Die Führung schildert Struktur und Aufbau des Lagers, sowie den Lebensalltag der Häftlinge. Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte.

(Die Referentin ist langjährige Dozentin an der Gedenkstätte Dachau. Sie begleitet Besuchergruppen und KZ-Überlebende.)

 

 

Comments are closed.