Nymphenspiegel-Bände & Versand

Nymphenspiegel Bücher bieten nicht nur Literatur zu Schlosspark Nymphenburg, Dachau, Schleißheim und dem Nordmünchener Kanalsystem aus der Zeit Max-Emanuels, sondern auch zu sämtlichen Isar- und zahlreichen München historischen Themen dies fortlaufend, jedoch in unregelmäßigen Abständen.

Bisher erschienene Nymphenspiegel-Bände

(Alle Cover-Abbildungen folgen in Zusammenhang mit den jeweiligen Kurzbeschreibungen und AutorInnen-Listen der bisher erschienenen neun Nymphenspiegel-Bücher nach der folgenden Titel-Liste.)

Band I des Nymphenspiegels (Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark) ISBN 3-86520-177-6, Allitera Verlag, 160 Seiten, Vierfarbdruck auf Photokunstpapier, Festpreis 20,– Euro

Band II des Nymphenspiegels (Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark) ISBN 978-3-86520-251-2, fortan bei BUCH&media, 164 Seiten, Festpreis 16,90 Euro

Band III des Nymphenspiegels (Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark) ISBN 978-3-86520-292-5, 192 Seiten, Festpreis 19,80 Euro

Band IV des Nymphenspiegels (Apollo-Forum, Lyrik, Prosa und Geschichte) ISBN 978-3-86520-330-4, 168 Seiten, Festpreis 16,90 Euro

Band V des Nymphenspiegels (Aus den Gärten, Lyrik, Prosa und Geschichte) ISBN 978-3-86520-356-4, 160 Seiten, Festpreis 16,90 Euro

Band VI des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß/ 1. Band): ISBN 978-3-86520-381-6, 192 Seiten, Festpreis 18,90 Euro

Band VII des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß/ 2. Band), ISBN 978-3-86520-390-8) ist zugleich „Das Buch zum Abschluß des Projekts Isarplan in München“, 240 Seiten, Festpreis 19,80 Euro

Band VIII des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß/ 3. Band/ Das Buch zum Isarplan in München, Teil 2), ISBN 978-3-86520-427-1, 230 Seiten, Festpreis 19,90 Euro

Band IX des Nymphenspiegels (Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß, Geschichtliches wie Literarisches / 4. Band) bei BUCH&media mit 240 Seiten und zahlreichen Abbildungen, Festpreis 19,90 Euro. Hrsg. Ralf Sartori, ISBN 978-3-86520-447-9 ist ab Mitte September 2012 überall im Buchhandel erhältlich.

 

Die Reihe Nymphenspiegel hat die ISSN 2191-1371. Deren Bände werden laufend in das Deutsche Literatur-Archiv in Marbach aufgenommen.

 

 

Zu Versand und Bestellung via Internet

Sämtliche im Nymphenspiegel erschienenen Bände, auch jene der Reihe Die neue Isar, können regulär und dauerhaft im gesamten deutschsprachigen Raum über den Buchhandel bezogen werden.

Gerne jedoch sende ich Ihnen das gewünschte Buch auch direkt, schnell und versandkostenfrei zu. Bestellen Sie dazu – unter Angabe des jeweiligen Bandes sowie Ihrer Post-Anschrift – einfach telefonisch unter 0049/ (0)89/ 56 48 37 oder 0049/ (0)172/827 55 75 oder per E-Mail unter nymphenspiegel@aol.com.

In der Regel erhalten Sie das Buch dann gleich innerhalb der darauf folgenden zwei Tage, mit Rechnung, zur Überweisung.

Ralf Sartori
„Nymphenspiegel Kultur Forum München“/
Redaktion und Forum „Die neue Isar“
Tel: 0049/ (0)89/ 56 48 38
Mail: nymphenspiegel@aol.com

Weitere Seiten und Projekte von Ralf Sartori unter www.die-neue-isar.com und www.tango-a-la-carte.de

 

 

Die Bisherigen Autor(inn)en des Nymphenspiegel und der Reihe Die neue Isar sowie Kurzinformation zu allen Bänden

Für die ersten drei Bände der Reihe ist hauptsächlich der Nymphenburger Schlosspark inspirativer Ausgangspunkt literarischer Reflexionen, und themengebend für die darin enthaltenen fachlichen und literarischen Beiträge.

Die grundsätzliche Auseinandersetzung mit den vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Menschen und Gärten anhand dieses einen lokalen Beispiels weisen jedoch von Band zu Band immer mehr über jenen konkreten Landschaftspark hinaus.

Zu Band I

Der 1. Band, welcher auch Ausgangspunkt aller literarischen, veranstalterischen wie naturschützerischen Aktivitäten der darauffolgenden Jahre wurde, erschien März 2006 im „Allitera Verlag“, einem Inprint von „Buch und Media“ in München/ Neuhausen, mit dem Titel: „Nymphenspiegel, Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark“, herausgegeben von Ralf Sartori im Allitera Verlag, ISBN 3-86520- 177-6, für 20 Euro. Das Taschenbuch mit einem Umfang von 160 Seiten enthält zahlreiche Kunstphotographien vom Nymphenburger Schloßpark, in Vierfarb-Druck sowie in schwarz-weiß.

 Der erste Band der Nymphenspiegel-Reihe ist als einziger bisher in limitierter Fest-Auflage erschienen. Alle weiteren Bände bleiben aufgrund eines Flexibilität ermöglichenden Druckverfahrens dauerhaft lieferbar.

Die 18 Autor(inn)en von Band I

Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, MdL, (ehem.) Bayer. Staatsminister der Finanzen und Chef der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Lioba Betten, Seit 2003 Verlegerin des MünchenVerlags (vormals Buchendorfer Verlag München), Dr. Hans Christian Meiser, Autor, Übersetzer und TV-Moderator, Herausgeber in der Verlagsgruppe Droemer Knaur und Herausgeber des Diners Club Magazins, Dr. Valeria Marra, Malerin, und Kunsterzieherin, Ralf Sartori, Bühnen-Tänzer, Lehrer für Argentinischen Tango, Film- und Fernseh-Choreograph, Landschaftsgärtner, Schriftsteller und Veranstalter, Initiator und Begründer der „Schloßpark-Initiative“ sopwie des „Forum neue Isar“, Bernard Sieradzki, Sozialreferat der Landeshauptstadt München, Jugend KulturWerk München, Dipl.-Ing. Adolf Mathias Fuchs, Architekt und Baubetriebsstellenleiter bei der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, dort tätig von 1956 bis `96, Dipl. Ing. Stefan Brönnle, Landschaftsplaner, freier geomantischer Berater und Autor mehrerer Publikationen zum Thema Geomantie. Mitinitiator und Leiter der HAGIA CHORA – Schule für Geomantie, im Vorstand des Vereins zur Förderung der Geomantie, Dr. Erika Hertel, Dipl.-Psychologin, Professorin (em.) an der Fachhochschule für soziale Arbeit, Angelika Weßbecher, Kunsthistorikerin, Journalistin und Gelegenheitsdichterin, J. Volland, Dr. Stephan Metzger, Oberstudiendirektor im Ruhestand, geb. am 18. 12. 1919, in München, Geschichtswerkstatt Neuhausen e.V., Autor Walther Habersetzer, Artikel: „Nymphenburg“ – 100 Jahre Münchner Ausflugsort und Vergnügungsviertel“, Helmuth Lindenmeir, Tier-Photograph, Hilde Gleixner, Photographin, Barbara Decker, Freie Lektorin, Erika Reß, Susanne Bummel-Vohland, Walburga Ilse Maria Kopp.

 

Zu Band II des Nymphenspiegel

Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche tragen kann, lautet ein arabisches Sprichwort. Der Nymphenspiegel nimmt diese Idee auch in diesem Band wieder auf – als literarisch-gärtnerisches Triptychon, das sich in die Felder „Lyrik“, „Prosa“ und „Geschichte“ (wie auch weiterer Fachbeiträge) gliedert. Dabei spiegelt es den Nymphenburger Schloßpark jährlich mit neuen Beiträgen wechselnder Autor(inn)en, die sich von ihm, mittels der persönlichen Beziehungen zu ihm, literarisch inspirieren lassen. Es ist das Herzstück des Gesamtkunstwerks und Kulturprojekts „Nymphenspiegel“, das bereits einen umfangreichen Fächer verschiedenster Kultur-Veranstaltungen bietet.
„Nymphenspiegel, Lyrik, Prosa und Geschichte, Das Jahrbuch zum Nymphenburger Schloßpark“/ Band II, herausgegeben von Ralf Sartori bei BUCH&media, ISBN 978-3-86520-251-2, Paperback / 164 Seiten für 16,90 Euro.

 

Die 20 Autor(inn)en von Band II

Tino Walz, Träger des Bayerischen Verdienstordens sowie der Ludwig I-Medaille, die er für kulturelle Verdienste erhielt, wurde 1913 in Zürich geboren. Er studierte Architektur in München und Paris. In den letzten Kriegstagen rettete er unter Lebensgefahr den Wittelsbacher Kronschatz und andere unersetzliche Kulturgüter vor Plünderung und Zerstörung. Als bauleitender Architekt bei der Bayerischen Schlösserverwaltung, leitete er ab 1945 den Wiederaufbau der Münchner Residenz, mit Nymphenburg-Zeichnungen seines Freundes Professor Max Hoene, geb. am 22. 12 1884, dieser war nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er als Artillerist teilnahm, bis 1933 Vorsitzender des Reichsverbandes bildender Künstler Deutschlands und Mitglied des Reichswirtschaftsrates. Er war auch im Deutschen Werkbund tätig, dessen Neugründung er 1945 mit herbeiführte. Ihm wurde vom Bundespräsidenten Theodor Heuss das Bundverdienstkreuz verliehen, wieder mit Lioba Betten (siehe Bd. I), wieder mit Dr. Hans Christian Meiser (siehe Bd. I), wieder mit Dr. Valeria Marra (siehe Bd. I), wieder mit Ralf Sartori (siehe Bd. I), mit Dr. Johann Daniel Gerstein, Rechtsanwalt, Outplacementberater und Autor. Nach erfolgreicher Industriekarriere, zuletzt als Vorstand der Löwenbräu AG in München, widmet er sich seit 1988 vorwiegend der Bewerbungsstrategie, die er auch an der FH München lehrt. Daneben ist er Autor von Sachbüchern über die Bewerbung sowie Wander- und belletristischen Büchern über den Pfaffenwinkel, der seine zweite Heimat geworden ist, mit Renate Lewin, mit Manred Pricha, Historiker, Autor, Wissenschaftlicher Dokumentar, geboren in Altötting, lebt und arbeitet in Bochum, wo er Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften
an der Ruhr-Universität studierte. Er schreibt seit 25 Jahren Lyrik mit diversen Veröffentlichungen, mit Uta Herdemerten, 1967 in Essen geboren. Studium der Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf und Aufbaustudiengang „Künstlerisches Gestalten und Therapie“ an der Akademie der Bildenden Künste in München. Sie ist Verfertigerin von Texten und Zeichnungen und lebt in München, mit Silvia Murauer, Studentin der Literaturwissenschaften, geboren 1984 in München, wieder mit Dr. Erika Hertel (siehe Bd. I), Barbara Decker (siehe Bd. I), mit Susanne Schönharting, 1961 in Neuwied am Rhein geboren, Germanistik – und Philosophiestudium, Schauspielausbildung, Heilpraktikerausbildung, Regisseurin und Autorin für Jugendtheater, Leiterin der „Jugendbühne“, Lehrerin, Therapeutin, …, Gisela Wimmer, Cornelia Stöckmann, Angelika Genkin, Susanne Bummel-Vohland, wieder mit Helmut Lindenmeir (siehe Bd. I), Florian Leszynsky, Student der Germanistik und Sportwissenschaft, Photograph.

 

Zu Band III des Nymphenspiegel

Zum dreijährigen Jubiläum des „Nymphenspiegel“ bietet dieser Beiträge von 5 renommierten wie außergewöhnlicher Buchautor(inn)en: Eine davon ist die heute in Neuhausen lebende Malerin und Schriftstellerin Marylka Kellerer-Bender mit bisher unveröffentlichten Naturgedichten und einigen Aktzeichnungen. Sie ist die Autorin des Buchs „Zen Katzen“. Ich freue mich auch, daß Herr Dr. Rudolf Reiser für den Nymphenspiegel ein vollständiges Werk von 78 Seiten über die Schönheitengalerie von Ludwig I verfaßte, das an sich schon ein eigenes Buch hätte werden können. Diese Sammlung befindet sich bekanntlich im Schloß Nymphenburg. Rudolf Reiser war von 1969-1996 Redakteur für Bildung, Wissenschaft und Forschung bei der Süddeutschen Zeitung, publizierte rund tausend wissenschaftliche Aufsätze und 60 Fachbücher zu den Themen Antike, Städtemonographien, Bayerische Geschichte sowie Biographien. Mit Frau Dr. Ute Seebauer und Herrn Dr. Fritz Fenzl haben zwei weitere bekannte Autoren Beiträge für Band III geschrieben. Von ersterer stammt das 2006 erschienene Buch über Nymphenburg und Gern: „Am Kanal der blauen Glocken“. Unter anderem arbeitete sie bisher als Redakteurin beim Bayerischen Fernsehen. Für den Nymphenspiegel verfaßte sie nun einen Essay mit Betrachtungen zum Thema Spazierengehen, insbesondere im Schloßpark. Auch Dr. Fritz Fenzl, der viele Jahre Leiter der Monacensia und der Handschriftensammlung der Landeshauptstadt München war, nahm ebenfalls Maß am „Nymphenspiegel“, für seinen Essay, der nun ebenfalls einen Teil des dritten Bandes darstellt. Sechzehn Jahre schrieb er die „Lokalspitze“ der Süddeutschen Zeitung. Und mit Herrn Dr. Johann Daniel Gerstein fand ein Autor in diese Komposition, der nach erfolgreicher Industriekarriere, zuletzt als Vorstand der Löwenbräu AG in München, vor allem durch seine Bücher über den Pfaffenwinkel bekannt geworden ist. Der Titel seines zuletzt erschienenen Werkes lautet „Nymphenburg für Kinder – Eine Rötelmaus erzählt“. Zudem freue ich mich über den gemeinsam verfaßten Artikel zweier weiterer Autorinnen, von Frau Prof. Susanne S. Renner, der Direktorin des Botanischen Gartens in München und Lehrstuhlinhaberin für Systematische Botanik an der LMU, und Frau Eva Schmidbauer, die für das Freiland des Botanischen Gartens verantwortlich ist.
Die außergewöhnlichen Gedichte der Opern- und Theater-Regisseurin Sabine Bergk, die bereits in zahlreichen Häusern quer über den Globus engagiert wurde und heute als Freie Autorin und Regisseurin in Weimar lebt, lassen ebenso aufhorchen wie die lyrische Prosa von Katharina Cuéllar, die in diesem Band eine erste Kostprobe ihrer Arbeit gibt – zwei Autorinnen, von denen man noch hören wird, gewiß nicht nur in den nächsten Bänden des Nymphenspiegels. Als poetischen Gruß an den Park, vom Chiemsee, finden sich hier auch zwei sehr schöne Gedichte von Ina May. Ihre Vorfahren verkauften ihren gesamten Inselbesitz (von Frauen – und Herreninsel ist die Rede, die sie in Teilen besaßen,) an König Ludwig I. So ermöglichten sie, daß König Ludwig II dort Schloß Herren Chiemsee bauen konnte. Und nicht weniger interessant sind hier gewiß die weiteren Beiträge der restlichen 21 Autor(inn)en, die an der Entstehung von Band III beteiligt waren.

Band III des „Nymphenspiegels, ebenfalls wieder bei „BUCH&media“, mit 192 Seiten, für 19,90 Euro, unter der ISBN: 978-3-86520-292-5

 

 

Zu Band IV des Nymphenspiegel

Der Hauptakzent von Band IV, „Nymphenspiegel / Apollo-Forum“ liegt auf Dachau, mit Schloß und Garten, auch vor dem Hintergrund der damaligen Künstlerkolonie und seinen Festen – eine Tradition, an die der „Nymphenspiegel“ ab 2008 im dortigen Schloßrestaurant angeknüpft hatte. Und auch für diesen 4. Band konnten wieder hochrangige Autor(inn)en gewonnen werden wie Dr. Ute Seebauer („Am Kanal der blauen Glocken“), Dr. Norbert Göttler ( Schriftsteller Film-Regisseur, Mitglied des deutsch-schweizer PEN-Zentrums, der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Wien), des Münchner Presse-Clubs und Co-Präsident der „Münchner Turmschreiber“) sowie die Dachauer Dichterin Angelika Maria Eisenmann und viele andere.

„Nymphenspiegel Apollo-Forum“ Band IV mit der ISBN 978-3-86520-330-4, 168 Seiten, Preis 16,90 Euro

 

Die 12 Autor(inn)en von Band IV
Nymphenspiegel / Apollo-Forum

Angelika Maria Eisenmann, geboren am 22. 2. 1962, Dichterin und Historische Stadtführerin, verheiratet und Mutter eines Sohnes, Dr. Ute Seebauer, sie hat Literatur und Geschichte studiert, war Redakteurin beim Bayerischen Fernsehen, später Leiterin einer Pressestelle. 2006 veröffentlichte die gebürtige Gernerin das Buch „Am Kanal der blauen Glocken. Künstlerkolonie und Königsschloß“ über Nymphenburg-Gern, Dr. Norbert Göttler, (siehe oben), Sabine Bergk, in Bremen geboren, studierte französische Literatur, Publizistik und Theaterwissenschaften in Orléans und Berlin. Besuch der Lee Strasberg Schule in New York. Anschließend Arbeit als Spielleiterin und Regisseurin. Engagements führten sie an das Bochumer Schauspielhaus, das Theater Bonn, das Michigan Opera Theater, nach Detroit, an die San Diego Opera, das teatro nacional brasilia, das Theater Magdeburg und das Theater Freiberg, Susanne Nazet, Pfarrer Dr. Horst Jesse, promovierte an der LMU in München über die Lyrik Bertolt Brechts. Veröffentlichung theologischer, kirchengeschichtlicher und literarischer Werke, Mitbegründer des „Bert-Brecht-Kreis e.V.“, zahlreiche Veröffentlichungen, Katarina Cuéllar, lebt und arbeitet als Fremdsprachen-Korrespondentin in Augsburg, Wolfgang Uhlig, Gisela Wimmer, Ralf Sartori, Angelika Genkin und Susanne Bummel-Vohland.

 

 

Zu Band V des Nymphenspiegel

Es geht in dieser Ausgabe, mehr noch als in den vorangegangenen, um den Garten an sich, in all seiner kreativen Bedeutungsvielfalt, vor allem aber als geschützten und geheimnistragenden Raum, als unendliches Spiegelkabinett unseres Innenlebens und auch der Begegnung mit sich und anderen über das Medium Kultur.

Ursprünglich orientiert am Nymphenburger Park, den der Nymphenspiegel jährlich neu über Beiträge wechselnder Autoren anhand derer persönlichen Beziehungen zu ihm künstlerisch reflektiert, treten hier schon die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Menschen und Gärten an sich in den Vordergrund, mit deren universalen Inhalten und Themen.

Und es werden darin, wie zuvor schon in Band IV, etwas ausführlicher Veranstaltungsbereich und Salon-Kultur des „Nymphenspiegel Kultur Forum München“ vorgestellt.

„Nymphenspiegel / Aus den Gärten / Lyrik, Prosa und Geschichte / Band V mit der ISBN 978-3-86520-356-4, 158 Seiten, Preis 16,90 Euro

 

Die 34 Autor(inn)en dieser Ausgabe

Professor Dr. Dieter Alexander Boeminghaus, Präsident der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler. Kurator der Kulturstätte Sammlung Maria van de Venn. Konzeption von internationalen Kunstausstellungen. Hochschullehrer für Gestaltung. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zum Thema Gestaltung und Umwelt, Übersetzungen in viele Sprachen, mit Johanna Stephan, sie ist gebürtige Berlinerin und lebt in München. Seit einigen Jahren ist sie freiberuflich als Autorin und Regieassistentin tätig, hatte sich währenddessen auch schreibend und spielend dem Kabarett zugewandt. Literatur, Theater und Geschichte waren seit frühester Jugend eine große Bestimmung für sie. Es entstanden neben Kurzgeschichten auch Lyrik, Aphorismen und zwei Theaterstücke. Inzwischen ist der erste Roman abgeschlossen und ein weiteres Buch in Arbeit. Die Theaterminiaturen unter dem Titel „Großer Geister Stunde“, die sie zur Münchner Stadtgeschichte im Auftrag des Bezirksausausschusses 2 (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt) und des Initiators, Projektleiters und Regisseurs Klaus J. Neumann, schrieb, wurden im Juni 2008, anläßlich der 850-Jahr-Feier, auf dem Alten Südlichen Friedhof aufgeführt. Sie sind im Münchner Verlag E. Strumberger erschienen, Conrad Cortin, 1934 in München geboren, war Verlagsbuchhändler, Werbetexter, Lektor, Programmierer, ist jetzt freier Schriftsteller. Seine Texte trägt er – immer zusammen mit seiner Frau Katja Kortin – gerne in literarischen Kreisen vor. Beide leiteten den 1987 von Bernhard Ganter und Werner Schlierf gegründeten Künstlerkreis Kaleidoskop, Sabine Bergk (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse), Albrecht Vorherr, Kastellan von Schloß Nymphenburg, Künstlerische Praxis: abstrakte Malerei, Lesungen und Performances, sonic music, orientalische Kalligraphie. Berufliche Praxis: Kunstpädagoge, Themenschwerpunkt Kunst- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts, D. Fuchsberger, Peter Ripota, Jahrgang 1943, studierte Physik und Mathematik an der Technischen Hochschule Wien. Er schrieb zahlreiche Bücher über esoterische Themen (die Geburt des Wassermannzeitalters, Beziehungen der Zukunft) ebenso wie über die Mängel der modernen Physik (“Mythen der Wissenschaft”) sowie Märchen und Parodien. Als leidenschaftlicher Tangotänzer hat er einige seiner Erfahrungen in seinen Satiren und Märchen niedergelegt, Marylka Bender, Schriftstellerin und Malerin, wurde 1909 in Polen als Tochter eines Kunstmalers geboren, wuchs in München auf und studierte dort und in Paris Malerei. Sie heiratete den Philosophen Christan Kellerer und setzte sich intensiv mit dem Weltbild des Zen auseinander. Nach jahrzehntelangem Aufenthalt in Frankreich lebt sie jetzt hauptsächlich in München, und zwar in Neuhausen, nahe des Nymphenburger Schloßparks. Bisher veröffentlichte sie folgende Bücher: „Der tanzende Pinsel“ (1997), „Zen Katzen“ (2001 und ´05) sowie „Das Geheimnis des ansteckenden Lachens“ (München 2009). Im Jahr der Veröffentlichung von Bd. V war sie auch zu Gast in der „Fernsehsendung Menschen bei Maischberger“. Ihre exklusiv in Band III und Band V des „Nymphenspiegels“ abgedruckten Gedichte und Aktzeichnungen, gehören zu den Schätzen des „Kultur Forums“. Die Künstlerin steht für Ausstellungen Ihrer Tusche-Malereien im Stile des Zen´ jederzeit zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Redaktion, Jaime Liemann ist in Medellin / Kolumbien, geboren. Dort verbringt er seine Jugend, sowie in Miami, New York und Deutschland. Zurück in Kolumbien verdient er sein Geld als Serenatensänger und wird bei einem solchen Auftritt entdeckt. Es folgen Rock’n Roll-Schallplattenaufnahmen und Fernsehauftritte in Bogota, Cartagena und Miami. Ende der 60er Jahre kehrt er nach Europa zurück, gibt Konzerte in Griechenland, Spanien, der Schweiz, Deutschland und macht hier auch politisches Kabarett. Nach Abstechern in diverse Musiksparten, neben Rock’n Roll auch in die Klassik – er liebt Schumann und Schubert sehr – besinnt er sich auf seine musikalischen Wurzeln, die Lieder seiner Heimat, die Serenaten und den Tango. Für einige Jahre ist er Sänger der Gruppe „Tangolita“. Dann folgt das Tango-Quintett Youkali; und er ist Gastsänger bei „Quinteto Tocar“, bei „Quadro Nuevo“ und jetzt auch bei „Sin Palabras con voz“, deren neue gemeinsame CD „Más que Tango“ lautet. Zwischenzeitlich unternahm Jaime Liemann zusammen mit anderen internationalen Interpreten einen Ausflug ins „Land der Kinderlieder“. Die CD „NinaNana“ wurde mit dem „Bayerischen Leopoldpreis“ ausgezeichnet, auch in Schweizerdeutsch sowie französisch aufgenommen. Jasmin Leheta, wenn sie nicht gerade Kochbücher wälzt oder am Herd steht, dann arbeitet sie als Kolumnistin, Autorin und Redakteurin für Print-, Online- und TV-Medien. Trotz ihrer ägyptischen Wurzeln ist sie eine echte Münchnerin. Ihre Leidenschaft gilt den Irrungen und Wirrungen des Zwischenmenschlichen, am liebsten kombiniert mit dem Kulinarischen. Seit über 6 Jahren veranstaltet sie deshalb den Kulinarischen Frauen-Salon, bei dem sie neue Rezepte und Kochbücher ausprobiert, die sie dann auch rezensiert, aber auch viele Inspirationen für ihre Erzählungen sammelt. Ihr erster erotischer Kurzgeschichtenband „Seidene Küsse“ erschien 2006 im Heyne Verlag, der zweite Band „Sinnliche Fluchten“ ist seit Oktober 2008 auf dem Markt, Dr. Johann Daniel Gerstein (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse), Wilhelmine Habicher, geboren am 31. 03. 1927 in Mals (Südtirol). „Ich besuchte die italienische Volksschule und zugleich die „Katakombenschule“ (verbotenes Lernen der deutschen Muttersprache während der Faschistenzeit), um nicht nur die Staatssprache, sondern auch die Muttersprache zu beherrschen. Im Schuljahr 1944/ 45 wurde ich als Hilfslehrerin eingesetzt und unterrichtete bis zu meiner Heirat 1954 in ein- und zweiklassigen Bergschulen. Nachdem unsere fünf Kinder erwachsen wurden, füllte ich meinen Freiraum mit neuen Beschäftigungen. Ich versuchte der „Mundart“ Gewicht zu verleihen und übte mich im Schreiben von Mundartgedichten. Inzwischen sind drei Bücher erschienen. Auch die Hochsprache reizt mich, bin hierin aber nur Autodidaktin.“, Ralf Sartori (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse), Gertrude Schrott, Franz Hirschwitz, Flaneur und Autor, Ute K. Fleischmann, Pfarrer Dr. Horst Jesse (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse), Susanne Schönharting (siehe vorangegangene Autorenverzeichnisse), Dr. Hans-Jürgen Gdynia, geb. 1976 in Trostberg, Oberbayern. Verheiratet seit 2001, zwei Kinder. Nach Abschluß der Realschule in Trostberg Ausbildung zum Bankkaufmann, von 1993 bis 1996; anschließend Abitur auf dem zweiten Bildungsweg mittels Fernstudium. Nach Erlangen der Allgemeinen Hochschulreife: Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von 1998-2004. Promotion zum Doctor medicinae 2004; Verleihung des Examenspreises der Universität Jena im Jahr 2005. Seit Ende 2004 Tätigkeit als Arzt und Wissenschaftler an der neurologischen Universitätsklinik Ulm. Autor und Mitautor von zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen in internationalen Zeitschriften, überwiegend auf dem Gebiet der neuromuskulären Erkrankungen. Schwerpunkte der schriftstellerischen Tätigkeit sind Gedichte, die verarbeiteten Motive sind überwiegend Sehnsucht, Traurigkeit, Liebe und Naturverbundenheit. Die schriftstellerische Tätigkeit wurde maßgeblich durch Eindrücke und Begebenheiten während der Zeit in Jena/ Thüringen geprägt, vor allem durch den dort fortbestehenden Einfluß und Geist der Frühromantik. Maria-Jolanda Boselli, Pressefrau des Caritasverbands, Peter Inzen, Anwendungsorientierter Erlebnissammler. Schreiben als Mittel, Erlebnisse zu verarbeiten, Gisela Wimmer, Alexander Förster, geb. 1978 in München, ist Autor, Freier Lektor und Künstler. Nach dem Abitur 1999 studierte er an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Derzeit ist er Promovend mit dem Schwerpunkt Religionsphilosophie und Ontologie. Seine Magisterarbeit mit dem Thema „Die Ontologie der personalen Begegnung“ wurde 2005 mit dem „Alfred-Delp-Preis“ ausgezeichnet. Er arbeitete bisher als Tutor, Dozent, war Mitglied eines Graduiertenkollegs und Herausgeber einer studentischen Zeitschrift. Zu seinen Tätigkeitsfeldern und Interessensgebieten zählt die Beschäftigung mit den Themen interkultureller Spiritualität, die Bildende Kunst (v. a. die Malerei), Gertrud Fassnacht, Feng Shui Expertin, Gerhard Albert Jahn, geb. in Dresden, lebt heute in Chemnitz. Seit seiner Pensionierung widmet er sich intensiv der wissenschaftlichen Erforschung des Lebens seiner Vorfahren. Besonders beeindruckten ihn nach dem zufälligen Auffinden einer C-moll Phantasie, die als Schulmädchen in Frankfurt am Main seine 1954 verstorbene Mutter komponiert hatte, das Leben und Werk ihres Großvaters Otto Dessoff (1835-1892), ein Komponist, Dirigent und Weggefährte von Johannes Brahms, Susanne Nazet, Teja Bernardy, Angelika Genkin, Manfred Gleixner, Kunstmaler, Susanne Bummel-Vohland, Wolfgang Uhlig, Jürgen Bulla, seit 1995 Veröffentlichung von Gedichten in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien, u.a. „Das Gedicht“, „Neue Sirene“, „Heiß Auf Dich. 100 Liebes- und Lockgedichte“, Hg. von Anton G. Leitner, dtv 2002, „Wörter kommen zu Wort“, Hg. von Anton G. Leitner, Artemis und Winkler, 2002, „Der ewige Brunnen der Liebe“, Hg. von Albert von Schirnding, C.H. Beck, 2007.

 

 

Zu Band VI des Nymphenspiegel, 1. Band der Reihe Die neue Isar

 

Kurzbeschreibung

Hier werden ausführlich erstmals Geschichte und Schritte der Isar-Renaturierung geschildert, ausgehend von der Umweltbewegung der 80er Jahre, aus der die „Isar-Allianz“ hervorging. Diese setzte Mitte der 90er Jahre im Mühltal, südlich Münchens, im Zusammenhang mit anstehenden Neu-Konzessionierungen von Wasserkraftwerken unter großen Widerständen seitens Politik, Verwaltungen und Betreibern, die ersten Maßnahmen durch. Später brachte sie das Renaturierungsvorhaben auch in München zurück auf die Agenda und wirkte dort als treibende Kraft der Umsetzung. Das Buch läßt hierzu Autor(inn)en mit unterschiedlichen Sichtweisen zu Wort kommen, erläutert die Maßnahmen, gibt den Blick frei hinter die Kulissen der an diesem Großprojekt beteiligten Verbände, sowie Institutionen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Es zeigt aber auch weitere „Isar-Utopien“ auf, enthält historische Beiträge sowie poetische, literarische und essayistische Texte zu Themen rund um diesen Fluß. Ein einmaliges Standardwerk für alle Isar-Liebhaber und der erste Band einer die weitere Entwicklung begleitenden „Isar-Trilogie“.

Mit der Buchreihe „Die neue Isar“, die mit offenem Ende konzipiert ist, erhalten München und Umland eine dauerhafte fachliche, journalistische und literarische Plattform zu allen Themen und Innovationen rund um diesen Fluß, wie Renaturierung und kulturelle Auseinandersetzung. Daher zeigt sie auch die in diesen Zusammenhängen stehenden städteplanerischen und soziokulturellen Impulse auf, wie die Bemühungen um eine zunehmende Wiedererschließung städtischer Uferbereiche für urbanes Leben. Sie dokumentiert bisherige Entwicklungen facettenreich, gibt aber auch innovative Impulse, stellt weitere Möglichkeiten und realistische Utopien durch kompetente Autoren dar. Dabei enthält sie von Band zu Band neue Beiträge der interessantesten Initiatoren, Fachleute, Protagonisten und Macher der jeweiligen Bereiche, ebenso Geschichtliches bezüglich der Isar.

Und sie berücksichtigt die vielfältigen Formen der Auseinandersetzung mit Fluß und Umfeld, indem sie, neben wissenschaftlichen Fachaufsätzen und Studien, auch Texten essayistischer, lyrischer wie erzählender Art Raum gibt.

Bezug zu Ideenwelt des „Nymphenspiegel“ / „Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche tragen kann“.

„Nymphenspiegel“ setzt dieses arabische Sprichwort von Anfang an in eine kontrastreiche Komposition um, die zum einen aus Interview- und wissenschaftlichen Fachbeiträgen besteht, zum anderen aus lyrisch literarischen, kabarettistischen wie essayistischen Texten. Dabei spiegelt diese Komposition Gärten oder ähnliche Orte, in denen sich Natur und Kultur in ganz besonderen Formen begegnen – wie derzeit in den Uferlandschaften der städtischen Isar in München, nach beinahe vollendeter Umsetzung der 1. Renaturierungs-Welle in diesem Abschnitt. Dies geschieht jährlich mit Beiträgen wechselnder Autor(inn)en. Dabei zeigt sie bestehende Entwicklungen auf wie sie auch neue mit anstößt.

Der neue *Nymphenspiegel* Band VI „Die neue Isar“ 1. Band geht jedoch noch einen Schritt über diesen künstlerischen Ansatz hinaus. Denn das Organische und das Künstlerische haben sich hier immer mehr zum Politischen entwickelt (siehe unter den Links der Seite www.die-neue-isar.com).

 

Die 17 Autor(inn)en von Band 1 Die neue Isar

Walter Binder war Leiter des Referats Gewässerentwicklung und naturnaher Wasserbau im Bayerischen Landesamt für Umwelt. Seine Aufgabe war und ist, in Verbindung mit wasserbaulichen Maßnahmen Lebensräume in und an den Gewässern zu verbessern: Stichworte Arten- und Biotopschutz, Hochwasserschutz, Freizeit- und Erholung. Außerdem war er in der Planungsgruppe zur Renaturierung der Isar seit der Gründung 1995 dabei, wo er an Zielsetzungen und Planungsschritten mitwirkte, Dr. Nico Döring, gilt als Urheber des Projekts „Isarplan“ in München, geb. 1957, studierte Zoologie und Botanik in Salzburg und Wien, beendete das Studium mit einer Promotion über embryonale Organentwicklung. Zunächst arbeitete er in der Forschung am „Max Plank Institut“. Die „Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege“, an der er über viele Jahre als Referent freiberuflich tätig war, bot ihm den beruflichen Einstieg in die Naturschutzarbeit. Er wechselte zum „Landesbund für Vogelschutz“, wo er die Abteilung Ökoplan aufbaute und führte, die zielgerichtet naturverträgliche Nutzungskonzepte ausarbeitete. Anfang der 90er Jahre plante und leitete Nico Döring das integrative Regenwaldschutzprojekt „Quetzal“ vor Ort in Guatemala, 1993 gründete er die „Isar-Allianz“, ein Zusammenschluß von Verbänden und Initiativen, die er als Koordinator und Pressesprecher über zehn Jahre führte und nach wie vor projektbezogen unterstützt. Von 1993 bis 1995 war er Mitglied des Naturschutzbeirates bei der Regierung von Oberbayern. Zurzeit plant er einen weiteren Schritt bei der Renaturierung der Isar und widerspricht damit allen, die den aktuellen Zustand als Endergebnis sehen. Georg Jochum, geb. am 3. 11. 1967 in Augsburg, Studium der Soziologie in München, Mitarbeiter der Abteilung Schifffahrt im Deutschen Museum und Lehrbeauftragter für Soziologie an der TU München. Aktueller Arbeitsschwerpunkt: Die Bedeutung der nautischen Öffnung der Welt für die Herausbildung des Projekts neuzeitlicher Naturbeherrschung. Utopie: Eine Neue Welt der Versöhnung zwischen der Welt des Lebens und der Welt der Technik. Julia Düchs M.A., studierte Volkskunde/ Europäischen Ethnologie in München und hat sich im Rahmen ihrer Magisterabschlußarbeit mit der Renaturierung der Isar beschäftigt. Ilonka Erlenbach lebt in Nymphenburg, Vorstand der „Friederike und Wolfgang Erlenbach-Stiftung“. Rudolf Müller, ehemals Technischer Leiter des Botanischen Gartens in München, Ralf Sartori, Ferengis Knerr, Sabine Bergk, in Bremen geboren, lebt in Weimar und Berlin. 2009 Preis des 6. Marburger Kurzdramenwettbewerbs. 2010 Autorenarbeitsstipendium des Freistaats Thüringen. Veröffentlichungen in Anthologien, zahlreiche Vertonungen. Vertreten durch den proScript Verlag, Österreich. Die in diesem Band abgedruckten Gedichte sind der Reihe „Fossilien, 2006, entnommen. Albrecht Vorherr, Ehemaliger Kastellan von Schloß Nymphenburg, Künstlerische Praxis: abstrakte Malerei, Lesungen und Performances, sonic music, orientalische Kalligraphie. Berufliche Praxis: Kunstpädagoge, Themenschwerpunkt Kunst- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts. Helmut Ruge, geb. am 7. 2.1940 in Stuttgart. Der schwäbische Wahlmünchner gehört zu den vielseitigsten Künstlern in der Szene. Sein Repertoire als Autor reicht vom Rockmusical bis zur Lyrik, vom Sketch bis zum großen Schauspiel. Ebenso gerne ist er Darsteller und Regisseur. Und er hat auf allen Gebieten Erfolge gefeiert: Deutscher Kleinkunstpreis, 1..Preis beim Filmfestival in New York für die Abfassung einer Comedy-Serie, 2. Platz auf der Liederbestenliste des SWR, Stern des Jahres der Abendzeitung München, Schwabinger Kunstpreis 2000, Münchner Kabarettpreis 2003. 36 Kabarettprogramme, 10 Theaterstücke (gespielt z.B. im Hamburger Schauspielhaus, bei den Ruhrfestspielen und im Theater der Jugend in München) hat er schon verfaßt. Sein Theaterlehrmeister ist der große französische Regisseur und Autor, Jérôme Savary, später Leiter der „Opera Comique“ in Paris, mit dem er zusammen das Stück „Weihnachten an der Front“ geschrieben hat. Letzte Theaterproduktion: “Jetzt oder nie! Baden rebelliert.“ Open-Air-Spektakel über die Badische Revolution (gespielt in 30 badischen Städten-1998). Als Kabarettist ist er ein listenreicher Geschichtenerzähler, der mit Pfiff und Phantasie der Wirklichkeit zu Leibe rückt. Er wagt den Spagat zwischen Wut und Zärtlichkeit, zwischen Gefühl und Verstand. „Er kann erschrecken und berühren“ (Hans Dieter Hüsch über Ruge). Susanne Bummel-Vohland, Veit-Peter Walther, Jahrgang 1940, spät berufener literarischer Autodidakt, Maler und Objekmacher, Langstreckenläufer, achtfacher Großvater. Meist kommen „kurze“ Kurzgeschichten bei seiner Schreiberei heraus, skurril und verdreht, ein wenig Kabarett dabei. Macht nach dem Motto „Alter schützt vor Satire nicht“ zwei Autorengruppen und eine Gruppe bildender Künstler unsicher und stößt beim Deutsch-Bürgertum häufig auf Unverständnis. Treibt sich gern auf offenen Bühnen (darf schon mal Poetry-Slam sein) herum. Gisela Wimmer, Susanne Nazet, D. Fuchsberger, Historische Führungen, Reiner Borner, Hilde Sauer, Autorin, Künstlerin, geb.: 1951 in Heidelberg, wohnht seit 1971 in München, schreibt Kurzprosa, Lyrik, 2006 erschien ihr erstes Hörbuch “Augenblicke”, Lesungen und Vernissagen mit musikalischer Begleitung auf mehreren Bühnen in München.

 

 

 

Zu Band VII des Nymphenspiegel, 2. Band der Reihe Die neue Isar, Das Buch zum Abschluß des Projekts Isarplan

Kurzbeschreibung

Im Mittelpunkt des ersten Bandes „Die neue Isar“ steht die Geschichte der Isar-Renaturierung, von den ersten Impulsen in „Mühltal“ und München, bis hin zu den entscheidenden Schritten an beiden Flußabschnitten.

Band 2, der nun als das Buch zum „Isarplan“ kurz vor Abschluß des Projekts in München erscheint, beinhaltet, neben zahlreichen isar-fachlichen, -historischen wie -literarischen Aspekten, auch Beiträge des Wasserwirtschaftsamtes München, beider am „Isarplan“ beteiligten Planungsbüros und der „Isar-Allianz“ sowie zum „Forum neue Isar“, in einer Gesamtdarstellung. Hier werden Details und Hintergründe erläutert, bereits weitere Perspektiven angedeutet, nicht nur im Hinblick auf Isar-Renaturierungsmaßnahmen in München oder außerhalb der Stadt, sondern auch hinsichtlich Bürgerbeteiligung, Transparenz und Dialog bei solchen oder ähnlichen Projekten. Die Beiträge der beteiligten Referate der LH München folgen in dem Anfang 2012 erscheinenden 3. Band dieser Reihe.

Die fachlichen Autoren dieses Bandes sind: Prof. Josef Reichholf, Dr. Klaus Arzet, Dr. Nico Döring, Heribert Zintl, Rolf Renner, Franz Speer, Winfried Jerney, Irene Burkhardt, Klaus Bäumler und andere.

Er enthält zudem literarische Texte von OB Christian Ude, Boris und Helmut Ruge, Konstantin Wecker, Sitka, Miki Sakamoto, Dr. Franz Jakob, Franz Huber, Georg Jochum, sowie einigen weiteren Autoren.

 

Die 27 Autor(inn)en von Band 2 Die neue Isar

Christian Ude, seit 1993 Oberbürgermeister Münchens. Gelernter Redakteur und Rechtsanwalt, Autor satirischer Bücher und Herausgeber von Sachbüchern über Stadtentwicklung, Wohnungspolitik und Daseinsvorsorge. Wurde wiederholt zum Präsidenten des Deutschen Städtetags gewählt. Dr. Klaus Arzet, geb. 1957 in Freiburg/Brsg., seit 2003 Leiter des Wasserwirtschaftsamt München, einer technisch-naturwissenschaftlichen Fachbehörde im Bereich des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Studium der Hydrologie und Limnologie in Freiburg, seit 1983 in der bayerischen Wasserwirtschaft in verschiedenen Funktionen tätig, zunächst beim damaligen Bayerischen Landesamt für Wasserwirtschaft, später bei der Regierung von Oberbayern. Miki Sakamoto, M. A., richtete als Japanerin aus Anlaß des 750-jährigen Stadtjubiläum Münchens ihren fernöstlichen Blick auf die Weltstadt mit Herz. Die Befunde enthält ihr Buch Münchner Freiheit (Herbig Verlag, München 2007). Diesem ist die ‚Isarfahrt’ (in einer durch die Autorin überarbeiteter und komprimierter Form) entnommen. Die Autorin und Lyrikerin schreibt Gedichte, die auch in der renommierten Literaturzeitschrift Akzente erschienen sind, und Artikel für diverse Journale, wie aviso, die Zeitschrift des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Ihr neuestes Buch Die Kirschblütenreise (Nymphenburger Verlag, München 2011) behandelt den Wandel Japans vom Ende der Abschließung Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg. Sie schätzt die Isar, die sie von vielen Touren und Fahrten mit dem Schlauchboot kennt. Seit ihrem Studium der Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München lebt sie in Oberbayern. Josef H. Reichholf, Prof. Dr. rer. nat., ist Biologe und Autor zahlreicher Sachbücher, die insgesamt in bisher 15 Sprachen erschienen sind. Sein Buch Stadtnatur (oekom Verlag, München 2006) behandelt das erstaunlich reichhaltige Leben von Tieren und Pflanzen in München und in anderen Großstädten. Er lehrte 30 Jahre lang ‚Naturschutz’ und ‚Gewässerökologie’ an der Technischen Universität München. An der Isar und ihrer Renaturierung zum Wildfluß forschte er intensiv über mehr als zwei Jahrzehnte. Das bisher bereits Erreichte hält er beispielgebend für Europa und darüber hinaus. Für seine wissenschaftliche Prosa wurde er 2007 mit dem Sigmund-Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet. Dieter Janecek, Landesvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen, Landesverband Bayern, Katharina Schulze, Vorsitzende des Kreisverbandes München Bündnis 90/ Die Grünen, Konstantin Wecker, am 1. Juni 1947 in München geboren, Taufname Konstantin Alexander, Eltern Alexander und Dorothea Wecker, Keine Geschwister, 1953 erster Klavierunterricht, später auch Geige und Gitarre, 1955-1960 Knabensopran im Rudolf-Lamy-Kinderchor, Solist bei Plattenaufnahme der Filmmusik „Heimat, deine Lieder“, Mitwirkung in einer Kinderoper von Britten (Staatstheater am Gärtnerplatz, München), Ab 1959/60 erste Ausreißversuche von daheim – Ideal vom Leben als „freier Dichter“, 1968 erste Soloauftritte in der Kleinkunst-Szene, 1969 Abitur am Theresien-Gymnasium München, Musikhochschule München, 1970 Universität München: Studium der Philosophie und Psychologie, 1971 Gründungsmitglied der Rock-Soul-Gruppe „Zauberberg“, 1972 Annas und Substitut Judas bei der deutschsprachigen Tournee von „Jesus Christ Superstar“, Filmrolle im Fernsehfilm „Die Autozentauren“ (Regie: Chuck Kerremans), 1972-1974 Pianist und Arrangeur in Tonstudios, Schauspieler in Sexfilmen, (…) 1973-1975 Musik für die Stücke „Frauenpower“, „Terror“ und „Viva Italia“ des Theaterkollektivs „Rote Rübe“, 1973 April: Erste LP „Die sadopoetischen Gesänge des Konstantin Amadeus Wecker“ (Ariola), Mai: Erste Auftritte in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, 1974 Zweite LP „Ich lebe immer am Strand“ (bis 1987 alle Tonträger bei Polydor), Gründung der Gruppe „Team Musikon“, 1975 Mitproduzent der LP „Mario Lehner“ (Polydor), Erste Live-LP „Ich singe, weil ich ein Lied hab’ – live im Onkel Pö“, 1976 LP „Weckerleuchten“, Mitproduzent der LP „Werd’ ich noch jung sein, wenn ich älter bin“ von Reiner Schöne (Polydor), Erste Deutschlandtournee, 1977 LP „Genug ist nicht genug“ (mit „Willy“), Deutscher Kleinkunstpreis, Liederpfennig am Rundy Ring, „Stern des Jahres“ der „Abendzeitung“ München, 1978 Deutscher Schallplattenpreis für „Genug ist nicht genug“, Große Deutschlandtournee, Eigenes Tonstudio in Eching, LP „Eine ganze Menge Leben“, (…) Ernst-Hoferichter-Preis, 1980 Konzerte in Holland und Skandinavien, Buch „Man muß den Flüssen trauen“, (Ehrenwirth, später Tb. Rowohlt), Übersiedlung mit Musikern und Freunden in die Toscana . Dort Einrichtung eines Tonstudios, (…) 1982 LP „Das macht mir Mut“, LP „Wecker“, Filmmusik „Die weiße Rose“ (Regie: Michael Verhoeven), Mitwirkung bei der Konzertreihe „Künstler für den Frieden“, (…) Konzert zur 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens in München mit ca. 150 000 Zuschauern, LP/CD „Stilles Glück, trautes Heim“, Hauptrolle im ZDF-Kurzfilm „Deutsche Redensarten und ihr Ursprung: Jemandem einen Korb geben“ (Buch und Regie: Peter Reichelt und Gerhard Thiel), (…) SWF-Liederpreis für „Die Ballade von Antonio Amadeu Kiowa“, (…) 1995 Titelmusik und Rolle (Folge „Münchner Freiheit“) in der SAT 1-Serie „Kriminaltango“ (Regie: Peter Fratzscher), Große Tournee des „Konstantin Wecker Quartetts“, Kurt-Tucholsky-Preis 29.11., (…) Die ganze Biographie sowie Kontakt: über: www.wecker.de, www.hinter-den-schlagzeilen.de. Rolf Renner, Koordinator der Isar-Allianz, geb. 8. 5. 1938 in Ludwigsburg/Württemberg, Betriebswirt im Ruhestand, zuletzt als freiberuflicher Industrieberater tätig. Kam über den Kanusport (seit 1957) zum Naturschutz und wurde, mit dem Wechsel nach München (1966) vom Paddelboot aus mit den Problemen der alpinen Gewässer und damit auch mit jenen der Isar konfrontiert. Seit Beginn der Diskussion um die Umgestaltung der Isar – zunächst in der Initiative Mühlthal dann in der Isar-Allianz – aktiv tätig. Die Koexistenz von Naturschutz und Naturnutzung betrachtet er dabei als seine vorrangige Aufgabe. Diese verfolgt er nicht nur in den verschiedenen Flußallianzen (bayernweit), sondern auch als Ressortleiter Umwelt und Gewässer im Bayerischen Kanu-Verband. Dr. Nico Döring, Mitbegründer, Sprecher und ehem. Koordinator der Isar-Allianz, geb. 1957, gilt, gemeinsam mit Franz Meier, als eigentlicher Urheber und Initiator des „Isarplan“ in München. Er studierte Zoologie und Botanik in Salzburg und Wien, beendete das Studium mit einer Promotion über embryonale Organentwicklung. Zunächst arbeitete er in der Forschung am „Max Plank Institut“. Die „Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege“, an der er über viele Jahre als Referent freiberuflich tätig war, bot ihm den beruflichen Einstieg in die Naturschutzarbeit. Er wechselte zum „Landesbund für Vogelschutz“, wo er die Abteilung Ökoplan aufbaute und führte, die zielgerichtet naturverträgliche Nutzungskonzepte ausarbeitete. Anfang der 90er Jahre plante und leitete Nico Döring das integrative Regenwaldschutzprojekt „Quetzal“ vor Ort in Guatemala. 1993 gründete er die „Isar-Allianz“, ein Zusammenschluß von Verbänden und Initiativen, die er als Koordinator und Pressesprecher über zehn Jahre führte und nach wie vor projektbezogen unterstützt. Von 1993 bis 1995 war er Mitglied des Naturschutzbeirates bei der Regierung von Oberbayern. Zurzeit plant er einen weiteren Schritt bei der Renaturierung der Isar und widerspricht damit allen, die den aktuellen Zustand als Endergebnis sehen. Franz Speer, Mitbegründer der Isar-Allianz 1993 und seit 2008 stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Rettet die Isar jetzt“, geb. 1947 in Lenggries, Dipl.-Ing. der Landespflege (TU München-Weihenstephan), von 1977-1979 im Landschaftsarchitekturbüro Prof. Kagerer, Ismaning tätig. 1979 bis 1981 zusammen mit Prof. Dr. Kaule das Landschafts- sowie das Artenschutzprogramm für das Saarland erarbeitet. Von 1981 bis 2009 hauptamtlich im Referat für Natur- und Umweltschutz in der DAV-Bundesgeschäftsstelle tätig. Von 1978 bis 2003 Mitglied im DAV-Umweltausschuss und von 1981 bis 2011 stellv. Mitglied im Präsidium der Bayerischen Akademie für Naturschutz (ANL). Ralf Sartori, 1962 in München geboren; die Isar begleitete immer wieder seine Kindheits- und Jugendjahre. Dann traten Spree und Berliner Landwehrkanal von 1982 bis `94 in sein Leben. 1998 öffneten sich die Stadtkanäle für ihn in die Lagune Venedigs, wo er ein Jahr lang lebte, um zu schreiben und 2005 ein weiteres Jahr in Puglia (Süd-Italien). Die Zeiten dazwischen lebte er wieder in München. Ralf Sartori (mit bürgerlichem Namen: Gleixner) ist Mitbegründer des „Forum neue Isar“ und Herausgeber dieser Buchreihe, ehemals freiberuflich tätiger Landschaftsgärtner, seit 1994 Tangolehrer, -Tänzer, Veranstalter, Film- und Fernseh-Choreograph, Autor und Auftrags-Photograph, zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter vier über den argentinischen Tango, die teilweise in mehreren Sprachen erschienen sind. Seine Bücher wurden im Spiegel, in der FAZ, der Süddeutschen Zeitung, der AZ, dem Berliner Tagesspiegel, dem Münchner Merkur und vielen anderen Blättern besprochen. 1995 initiierte er das „Nymphenspiegel Kultur Forum München“, das er seitdem koordiniert und leitet. Seinen Lebensunterhalt verdient Ralf Sartori derzeit hauptsächlich mit Privatunterricht in Argentinischem Tango sowie als Photograph, der engagiert werden kann, um die unterschiedlichen und teilweise auch verborgenen Facetten eines Menschen ins Licht und Bild zu setzen, sie künstlerisch zu inszenieren. Dr. Franz Jakob, studierte Geologie und Paläontologie in Erlangen. Angeregt durch einen Rundfunkbericht über die bahnbrechenden Erfolge der Luftbildarchäologie (Das unterirdische Bayern von Otto Braasch und Rainer Christlein) änderte er das Thema seiner Diplomarbeit (ursprünglich Braunkohle in Wackersdorf) und verfolgt seitdem das Thema Luftbildgeologie. Spezialgebiet ist das Erkennen von Naturgefahren (Hangrutsche, Bergstürze, Muren, Hochwasser) im alpinen Raum mit Mitteln der Fernerkundung. Parallel zum Studium erfolgte ein breites Studium Generale mit Schwerpunkt Philosophie. Die berufliche Laufbahn startete in einer Luftbildfirma bei Weilheim. Bei einem Forschungsvorhaben am damaligen Geologischen Landesamt in München ereignete sich eine zweite entscheidende Wende. Damals rief die Ausweisung von Deponiestandorten heftige Bürgerproteste hervor. Aufgabe war es ein Standortsuchverfahren zu entwickeln, das den Belangen aller beteiligten Akteure Rechnung trug. Die Beschäftigung mit dieser komplexen Aufgabenstellung führte im Laufe der folgenden Jahre zur Entwicklung einer Informationsarchitektur für die Bürgergesellschaft. Die bevorzugte Berufsbezeichnung lautet seitdem Informationsarchitekt. Gegenwärtig ist die Umsetzung dieser Utopie im Rahmen mehrerer Pilotprojekte im Gange. Nebenbei bietet die eigene Luftbildfirma die Gelegenheit zu zahlreichen Erkundungsflügen über das bayerische Oberland. Franz Huber, Jahrgang 1947, Raumbezüge und Roadmaps. Irene Burkhardt, Studium der Landespflege an der TU München-Weihenstephan. 1978-88 Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Landschaftsökologie. Von 1988 bis 1991 Anstellung am Planungsreferat der Stadt München: Vorbereitung und Durchführung des städtebaulichen und landschaftlichen Ideenwettbewerbes „Nachnutzung Flughafen München-Riem“ unter dem Gesichtspunkt „Nachhaltige Stadtentwicklung“ und Vorbereitung weiterer Wettbewerbe. Nachfolgend eine ökologische Beratung für die Entwicklungsmaßnahmen Riem in der freien Berufstätigkeit. Im Jahr 1990 Gründung des Planungsbüros in Freising, dem 1994 die Niederlassung in Leipzig folgte. Im Jahr 2001 zog das Büro von Freising nach München/Pasing um. Folgende Tätigkeiten sind neben den Arbeiten an Projekten zu nennen: Vorbereitung und Vorprüfung von Wettbewerben sowie in Preisgerichten, Lehrauftrag „Stadt- und Landschaftsökologie“ für das Referendariat der Obersten Bayerischen Baubehörde an der TU München, Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung, 1989-2003. Ergänzt durch „Umweltbelange in der Bauleitplanung“, 2002-2003. Lehrauftrag „Entwurfsminiaturen“ an der Fachhochschule Freising-Weihenstephan, Wintersemester 2008-2010. Durchführung von eintägigen Stegreifübungen in den davorliegenden Jahren. Von 1995 bis 1999 Mitglied der Beratergruppe „Stadtgestalt und Ökologie“ für die Entwicklung der Messestadt Riem, im Auftrag der Landeshauptstadt München. In den Jahren 1998 bis 2004 Vorsitzende der Landesgruppe des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) in Bayern. Seit 2005 Stellvertreterin bzw. Mitglied des Naturschutzbeirates beim Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Seit 2007 im Vorstand Freunde der Landschaftsökologie e.V.. Seit 2008 im Vorstand des Deutschen Werkbund Bayern e.V.. Eintrag in die Stadtplanerliste der Bayerischen Architektenkammer 2008. Mitglied der Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer seit 2008. Heribert Zintl, geb. 1932 in München, studierte in München und Tübingen Zoologie, Botanik, Chemie und Geographie. Er war Gymnasiallehrer für Biologie, Chemie und Erdkunde zunächst in Mindelheim und dann von 1965 bis 96 in Lenggries. Im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen liegt ihm seit den Aufenthalten während seiner Jugendzeit in Ascholding das Isar-Ökosystem besonders am Herzen. Viele Beobachtungen macht er vom Boot aus. Er regte das Verfahren „Kiestrift durch den abgesenkten Tölzer Stau“ und den Zusammenschluß „Tölzer Moorachse“ an. Die Fluß-Seeschwalbe und den Gänsesäger konnte er als Brutvogelarten in Bayern retten. Er gründete die Kreisgruppe des Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) und war Mitglied der Naturschutzbeiräte am Landratsamt und bei der Regierung von Oberbayern und gehört derzeit noch dem Jagdbeirat am Landratsamt an. Er ist Mitglied beim LBV, Bund Naturschutz, in der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern und im CSU-Umweltkreis. Zintl nimmt an Monitoringprojekten teil, spricht zu Ausstellungen in Schulen, leitet Exkursionen und führt durch das Hohenburger Schloß bei Lenggries. Er versucht seit Jahrzehnten, den Mechanismus des äußerst komplizierten spontanen Materialwechsels bei den Larven einer Köcherfliegenart aufzuklären. Georg Jochum, Studium der Soziologie in München, Mitarbeiter im Deutschen Museum und Lehrbeauftragter an der TU München, Verfasser verschiedener Artikel zu soziologischen und kulturtheoretischen Themen. Beschäftigt sich insbesondere mit der Geschichte der humanen Entgrenzung und Öffnung der Welt und sucht nach Wegen einer reflexiven Begrenzung der menschlichen Gestaltungsmacht. Thomas Köster, Park-Verwalter des Englischen Gartens. Winfrid Jerney, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt, wurde im Auftrag der LH München vom Februar 2000 bis April 2004 „Bau- und landschaftsplanerischer Berater der Bauoberleitung“ für die Renaturierung der Isar vom Großhesseloher Wehr an der südlichen Stadtgrenze bis hinein in die Innenstadt zur Braunauer Eisenbahnbrücke. 2. Preis-Trägerin im „Realisierungswettbewerb Isarplan“, München im Jahr: 2003, Auslober: Wasserwirtschaftsamt München. Klaus Bäumler, geb. 1941 in München; Jurastudium in München, 1978 – 2005 Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, 1978 – 2008 im Ehrenamt Vorsitzender Bezirksausschuß Maxvorstadt, Mitglied im Politischen Beirat für das NS-Dokumentationszentrum München, Mitarbeit im Programmausschuß des Münchner Forums e.V., im Fachbeirat für Politische Bildung der Volkshochschule München, im Vorstand der Freunde der Residenz München e.V. und der Montgelas-Gesellschaft für bayerisch-französische Zusammenarbeit, in der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landeskultur, Mitarbeit am Digitalen Historischen Lexikon Bayerns, Engagement in Fragen der Münchner Stadtplanung, der Münchner Kultur-, Stadt- und Zeitgeschichte. Publikationen auf diesem Gebiet, 1985 Gründung des „Gemeinsamen Arbeitskreis Isar“ der CSU-Kreisverbände München-Schwabing, Freising und München-Land; Initiative „Radwandern an der Isar von der Quelle bis zur Mündung“, Mitarbeit in der „Isar-Allianz“ und der „Notgemeinschaft Rettet die Isar jetzt e.V. Albrecht Vorherr, ehemaliger Kastellan von Schloß Nymphenburg, Künstlerische Praxis: abstrakte Malerei, Lesungen und Performances, sonic music, orientalische Kalligraphie. Berufliche Praxis: Kunstpädagoge, Themenschwerpunkt Kunst- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts. Doris Fuchsberger, geb. 1961 in München, Historikerin aus Leidenschaft, Schwerpunkte: Münchner Stadtgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts in Altbayern. Markus Epha, geb. 1965 in München, lebte in Wien und wohnt in Berlin. Über stehende, bewegte, fließende und fehlende Gewässer arbeitete er in Wort und Bild und Film. Wilhelmine Habicher, geboren am 31. 03. 1927 in Mals (Südtirol). „Ich besuchte die italienische Volksschule und zugleich die „Katakombenschule“ (verbotenes Lernen der deutschen Muttersprache während der Faschistenzeit), um nicht nur die Staatssprache, sondern auch die Muttersprache zu beherrschen. Im Schuljahr 1944/ 45 wurde ich als Hilfslehrerin eingesetzt und unterrichtete bis zu meiner Heirat 1954 in ein- und zweiklassigen Bergschulen. Nachdem unsere fünf Kinder erwachsen wurden, füllte ich meinen Freiraum mit neuen Beschäftigungen. Ich versuchte der „Mundart“ Gewicht zu verleihen und übte mich im Schreiben von Mundartgedichten. Inzwischen sind drei Bücher erschienen. Auch die Hochsprache reizt mich, bin hierin aber nur Autodidaktin.“ Helmut Ruge, 1940 in Stuttgart geboren, 1941-1960 in Baden aufgewachsen (Villingen-Schwenningen, Baden-Baden), 1960-66 Studium der Soziologie und Psychologie an der FU-Berlin – Abschluss mit Diplom, 1963 Mitbegründer des Berliner Studentenkabaretts- „Die Hammersänger“, zahlreiche Tourneen in Deutschland und der Schweiz, 1968 Umzug nach München, dort hängen geblieben und begeisterter „Zuagroaster“ (Zugereister) geworden, ab der Zeit Kabarett als Beruf, 2 Jahre im Duo mit Jörg Hube (1970-1972) – dann Solo, Später wieder Duo mit Dick Städter (ehemals „Floh de Cologne“) bis 1988 – seither wieder unterwegs als Solist. Preise für seine kabarettistische Unruhe-Stiftung: Deutscher Kleinkunstpreis, Münchner Kabarett-Preis, Schwabinger Kunstpreis, AZ-Stern des Jahres Bronzemedaille beim New-Yorker Filmfestival für seine Comedy-Serie „Die Scheinfamilie“. Fernsehen und Funk: 10 Jahre Co-Autor von „Notizen aus der Provinz“ mit Dieter Hildebrandt (ZDF), „Nachschlag“ – ARD-Serie, Ruge als schwäbischer Fenstergucker. 35 Sendungen „Dreizack“ – satirische Fernseh-Sendung im III. Programm des WDR, Autor und Darsteller, gemeinsam mit „Floh de Cologne“. „Hammer und Stichel“, Funk-Serie – 10 Jahre auf WDR II mit Hanns Dieter Hüsch als Partner, Ottis Schlachthof“ – mehrere Auftritte seit 2005. Theaterstücke: 10, darunter „Weihnachten an der Front“, Theaterstück von Jérôme Savary und Helmut Ruge, Uraufführung am Hamburger Schauspielhaus, zwei Rockmusicals, darunter „Abflug“ für das Theater der Jugend – München, letztes Stück: Baden rebelliert – ein Stück über die Badische Revolution, gespielt – Open-Air -in 20 badischen Städten.

Helmut Ruge ist ein Tänzer
Zwischen Tag und Traum, Nacht und Not
Ohne Netz und ohne Rückendeckung verfolgt er
Mit List und Lust die Tragikkomödie Mensch.
Hanns Dieter Hüsch

Boris Ruge übt seinen Beruf als Musiker, Schauspieler und Lehrer seiner beiden großen Leidenschaften seit über 15 Jahren aus. Als Sohn des Theaterschöpfers und Satirepoeten Helmut Ruge ist er mit der Bühne aufgewachsen. Ausbildung an der Ecole Internationale de Teatre Jacques Lecoq in Paris und am Richard Strauss Konservatorium, München und an der Scuola Internazionale della Creazione Teatrale in Padua wo er sowohl Schüler als auch später pädagogischer Assistent und Lehrer für Stimme und Musiktheater war. Ausgezeichnet u.a. beim Tollwoodfestival, München und beim Scharfrichterpreis, Passau. Am Banff-Center-for-the-Arts in Kanada erhielt er ein Stipendium für seine Musik. Konzerte, Performances, Regie und musikalische Leitung in Deutschland, Italien, Frankreich, England, Kanada und USA. Lebte fünfeinhalb Jahre in Italien spielte Konzerte und Theater, unterrichtete Stimme und Musiktheater und Theaterkreation nach Jaques Lecoq. In Padua, der Geburtsstadt der Comedia dell´Arte, studierte und spielte er intensiv Maskentheater, u.a. mit Teatrolarven.Lebt jetzt wieder in München, spielt, tourt und unterrichtet, momentan auf Tour mit seinem Solo-Konzert „Großstadtblues“. Sitka, ein alter Schwabinger, früher „Krawallgitarrist“ und „Volksmusikrebell“, spielt Begleitgitarre bei der Gruppe „Gari-Gari“.
Peter Paul Althaus, Schwabinger Dichter

 

 

 

Zu Band VIII des Nymphenspiegel, 3. Band der Reihe Die neue Isar, Das Buch zum Isarplan, Teil 2

Kurzbeschreibung

Band 3 ergänzt die bisherige Darstellung des Projekts „Isarplan“ noch um die Fachartikel der betreffenden drei Referate der Landeshauptstadt München.

In allen Bänden werden Details und Hintergründe erläutert, weitere Perspektiven vorgestellt, nicht nur im Hinblick auf die Münchener Isar, sowie bezüglich Bürgerbeteiligung, Transparenz und Dialog bei solchen oder ähnlichen Projekten.

In diesem Sinne begleitet die gesamte Reihe „Die neue Isar“ den Fluß auch künftig, weit über die bisherige Trilogie hinaus, quer durch sämtliche Themenfelder und Literatur-Gattungen mäandrierend, umfassend, interdisziplinär, ganzheitlich und fortlaufend als Buchfluß, mit natur- und geisteswissenschaftlichen, historischen, journalistischen und literarischen Texten. Dadurch stellt sie einen stetig wachsenden, nie dagewesenen Wissenspool zu sämtlichen Isar-Aspekten dar, in dem auch gesellschaftliche und künstlerische, ihren Platz finden. Somit ist dieser 3. Band ein weiteres Standardwerk für Isarliebhaber innerhalb der den Fluß begleitenden Isarbuchreihe, die etwa alle 10 Monate mit einem weiteren Band erscheint.

 

Die 19 Autor(inn)en von Band 3 Die neue Isar

Prof. Susanne S. Renner, Botanikerin und Evolutionsbiologin, Direktorin der Botanischen Staatssammlung und des Botanischen Gartens München, Professorin für systematische Botanik und Mykologie an der Ludwig-Maximilians Universität. Dr. Franz Schuhwerk, Kurator an der Botanischen Staatssammlung München und Mitinitiator des Projektes „Flora von München“, Philip Weller, Exekutivsekretär der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD), Benedikt Mandl, Technischer Experte für Public Participation und Kommunikation der IKSD; Sektretariat der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau, Vienna International Centre, Wagramer Straße 5, 1220 Wien. Dipl.-Ing. Walter Binder, (siehe Beschreibung in  Band 1 „Die neue Isar“), Referat für Gesundheit und Umwelt der LH München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung der LH München, Baureferat der der LH München, Dr. Konrad Altmann, Physiker, ist Enkel des Stadtoberbaurats Aquilin Altmann, der an der Begradigung und Kanalisierung der Isar, anfangs des Jahrhunderts, maßgeblich beteiligt war, ebenso am Bau des Kabelstegs zwischen Praterinsel und Müllerschem Volksbad. Zum 25-jährigen Dienst-Jubiläum (etwa 1925) erhielt er von seinem Kollegen E. Stecher das in diesem Isarband abgedruckte Gedicht „Der letzte Eisvogel“. Es beschreibt sehr anschaulich die damaligen Eingriffe an der Isar und zeigt vor allem, daß es auch damals schon Kritik und Widerstand, sogar innerhalb des Flußbauamtes selbst, gegen solch massive Maßnahmen an der Isar gab. Sein Enkel Dr. Konrad Altmann hat der Redaktion freundlicherweise dieses Gedicht zu Verfügung gestellt.  Aquilin Altmann wurde am 1. Oktober. 1874 als Sohn eines Lehrers in Altenmarkt nördlich des Chiemsees geboren. Er studierte Ingenieurbau und trat dann in die Dienste der Stadt München ein. Zunächst war er mit Planungen der Erweiterung der Abwasserkanalisierung befaßt. Er machte jedoch schnell Karriere und stieg zum Vorstand der Abteilung für Wasser- und Brückenbau auf. In der Begradigung und Kanilisierung der Isar und dem dadurch ermöglichten Kraftwerksbau, sah er erhebliche technische und wirtschaftliche Vorteile. An den dadurch verursachten Verlusten natürlichen Lebensraumes schien er damals weniger gedacht zu haben, weshalb ihm in dem Gedicht von seinem Kollegen vorgehalten wird, den letzten Eisvogel aus den Isarauen vertrieben zu haben. Dr. Nico Döring, (siehe Beschreibung in  Band 1 und 2 „Die neue Isar“), Reinhard Falter, geb. 1960, Studium der Geschichte und Philosophie, Gründer und Leiter des Instituts für naturphilosophische Praxis, war von 1990-94 Sprecher der Initiative Mühltal. Danach Rückzug aus der Politik wegen zunehmender Unfähigkeit, die Lügen und Dreistigkeit der professionellen Naturzerstörer und ihrer politischen Helfer in allen Parteien, gerade auch der nicht mehr prinzipiell wachstumskritischen Grünen oder gar der halbherzigen Sozialdemokraten mit ihrem „entschiedenen sowohl als auch“ (Zitat Ude) anzuhören, ohne ausfällig zu werden. Hans Rehm, (auf die Frage, was er gerne über seine Person im Autorenverzeichnis stehen haben möchte) „Ich bin in Schwabing geboren, empfinde mich als Schwabinger, zugleich auch als Münchner. Ich bin Indianer, weil ich es sein will, Bayer, weil ich so auf die Welt gekommen bin, und Deutscher, weil ich es sein muß – oder soll (lacht).“ Während der Monate, in denen Hans in seinem Tipi an der „Oberen Isar“ lebt, betreibt er indianisches Kunsthandwerk, fertigt Moccasins und diverse Lederbekleidungsstücke, hauptsächlich Hosen aus Hirschleder, alles in einzigartiger Qualität, sowie verschiedenste indianische Objekte. Auch Willy Michl beispielsweise, mit dem Hans schon seit langem befreundet ist, läßt sich Teile seiner Kleidung immer wieder von ihm fertigen, so wie manch andere Kenner seiner Kunst. Bei Interesse an seinen Arbeiten kann der Kontakt zu ihm über die Redaktion ermöglicht werden: allerdings nur zwischen Oktober und April, denn ein Handy gehört für Hans nicht zu seiner indianischen Lebensweise am Fluß, Tatjana Kerschbaumer, geboren am 17. Juli 1990 in Tegernsee. Abitur 2009 am Gymnasium Miesbach. Seit 2009 Studium der Kommunikations- und Politikwissenschaft an der LMU München. Arbeit als freie Journalistin. Sabrina Schwenger, Freie Redakteurin/ Journalistin, Schriftführerin des Vereins „Flößerstraße e.V.“ Dieser gemeinnützige Verein möchte das uralte, aber vom Aussterben bedrohte Handwerk der Flößerei mit seinen Traditionen und Bräuchen nicht in Vergessenheit geraten lassen. Der Verein will dies mit Veranstaltungen, Schriftwerken und Produkten sowie einer Herausgabe eines Führers für Radler, Wanderer und Automobilisten erreichen. Der Sitz des Vereins ist Wolfratshausen, die Vorsitzende ist Gabriele Rüth. Ralf Sartori, (siehe Beschreibung in  Band 1 und 2 „Die neue Isar“), Heribert Zintl, Albrecht Vorherr, Doris Fuchsberger, Helmut Ruge, (siehe Beschreibungen in den vorangegangenen Bänden von „Die neue Isar“)

 

 

Band 4 Die neue Isar, Das Buch zum Isarplan 2.0, dem Nachfolge-Projekt der LH München

Band IX der Meta-Reihe Nymphenspiegel

Die ersten drei Ausgaben beschreiben das Isarplan-Projekt und dessen weitverzweigte Vorgeschichte mit Beiträgen aller Projektpartner, wie der LH München und des Freistaats, aber auch von unabhängigen Natur- und Flußschützern, wodurch sich diese substantiell von anderen Publikationen abhebt. Band 4 dokumentiert und hinterfragt nun Vor-Überlegungen zum Isarplan 2.0, dem Nachfolgeprojekt, dessen avisierte Strecke vom Deutschen Museum bis zum Maximilanäum reicht, und geht dabei den Fragen nach, wie natürlich, wie urban dieses Herz Münchens werden soll, mit wieviel echter Transparenz und Bürgerbeteiligung dabei bisher zu rechnen sei.

Auch dieser Band bezieht – wie alle anderen der Buchreihe – die Gesamt-Isar thematisch ein, diskutiert grundsätzliche Fragen, die für andere Flüsse und Kommunen gleichsam von Belang sind – wie vor allem das Vorhaben, im Zuge der sog. Energiewende die Wasserkraft-Nutzung an bayerischen Flüssen weit er auszubauen, und spannt so den Bogen von flußfachlichen, historischen und journalistischen Beiträgen über literarische – zu geisteswissenschaftlichen Texten. Damit ist auch Band 4 wieder ein unvergleichliches Standardwerk für alle Fluß- (insbesondere Isar-) Liebhaber: mit Texten u.a. von Siegfried Benker (Fraktionsvorsitzender der Münchner Grünen), Reinhard Falter (Gründer und Leiter des Instituts für naturphilosophische Praxis), Dr. Betina Best (Kunsthistorikerin), Silvia Rothe (Dokumentarfilmerin), Peter Klimesch (Isarbuch-Autor), Dr. Josef Paukner (Arbeitsgemeinschaft bayerischer Fluß-Allianzen, Georg Jochum (Soziologe), Michael Angermeier (Flößer-Meister), Helmut Ruge (Kabarettist), Tatjana Kerschbaumer, Doris Fuchsberger und Ralf Sartori.

Neben dem ausführlichen Bericht zum aktuellen Stand der Planung beim Isarplan 2.0, bilden die bisher unveröffentlichten Isarbilder der international renommierten Photographin Helga Fietz einen weiteren Höhepunkt dieses Bandes. Mit Siebzehn, in den Goldenen Zwanziger Jahren, ging sie nach Berlin, wo sich die internationale künstlerische Elite und die Flüchtigen der russischen Oktoberrevolution begegneten. Dort machte sie ab 1924 in der Photographenschule des Lette-Vereins zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts eine Ausbildung zur Photographin. Später portraitierte sie zahlreiche Künstler wie z.B. Max Beckmann und als nach dem Krieg die Künstlergruppe ZEN’49 in München den künstlerischen Neubeginn startete, gehörte auch Gerhard Fietz, ihr damaliger Mann zu den Begründern, deren Mitglieder Helga Fietz ebenfalls portraitierte. Ihre Isar-Photos sind nun zum ersten Mal überhaupt publiziert, in dieser Nymphenspiegel-Ausgabe. Weitere Bilder folgen in Band 5 Die neue Isar.

„Die Neue Isar, Renaturierung, kulturelle Öffnung und Ideen-Fluß, Geschichtliches wie Literarisches / 4. Band“ (Band IX des Nymphenspiegel) bei BUCH&media mit 240 Seiten und zahlreichen Abbildungen fuer 19,90 Euro. Hrsg. Ralf Sartori, ISBN 978-3-86520-447-9 ist ab Mitte September 2012 überall im Buchhandel erhältlich.

 

Die 16 Autor(inn)en von Band 4 Die neue Isar

Dr. Bettina Best, Die Kunsthistorikerin macht Ausstellungen zur bildenden Kunst, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer Münchner Galerie und hält an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Vorlesungen in Kunstgeschichte, Georg Jochum (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Michael Angermeier (Flößermeister). Helga Fietz ging mit Siebzehn, in den Goldenen Zwanziger Jahren, nach Berlin, wo sich die internationale künstlerische Elite und die Flüchtigen der russischen Oktoberrevolution begegneten. Dort machte sie ab 1924 in der renommierten Photographenschule des Lette-Vereins zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts eine Ausbildung zur Photographin. Später portraitierte sie zahlreiche Künstler wie z.B. Max Beckmann und als nach dem Krieg die Künstlergruppe ZEN’49 in München den künstlerischen Neubeginn startete, gehörte zu ihren Mitbegründern auch Gerhard Fietz, deren Mitglieder sie ebenfalls portraitierte. Ihre Isar-Photos sind nun zum ersten Mal überhaupt publiziert, in dieser Nymphenspiegel-Ausgabe. Weitere Bilder folgen in Band 5 Die neue Isar. Siegfried Benker, 55, Fraktionsvorsitzender der Grünen – rosa liste im Münchner Stadtrat seit 1996. Hat im Frühjahr 2009 zusammen mit den Urbanauten den Diskussionsprozess um die Zunkunft der innerstädtischen Isar angestossen. Nachdem Benker sich lange für die Zukunft des Isarstrandes der Urbanauten stark gemacht hatte und eine ganze Reihe von Anstößen zur Aufarbeitung der Münchner Stadtgeschichte gegeben hat, wollte er mit seinem Vorstoß einen Diskussionsprozeß um die innerstädtische Isar einleiten. Das ist nach anfänglichen Widerständen gelungen. Derzeit wird auf Beschluss des Stadtrates eine Rahmenplanung für die innerstädtische Isar gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet. Peter Klimesch, Jahrgang 1940, ist zwar kein geborener Münchner, lebt aber seit über 50 Jahren hier, und zwar als Isarfischer und begeisterter Radler stets in engem Kontakt zur Isar. Bevor er mit einer Zulassungsarbeit über die Münchner Biergärten in den Realschuldienst (Deutsch, Erdkunde, Sozialkunde) eintrat, war er in verschiedenen Funktionen am Theater tätig. Nach seinem Berufsleben begann er sich mit der Isar auch historisch zu beschäftigen, und als Ergebnis seiner Arbeit erschien im August 2011 im MünchenVerlag sein Buch „Isarlust. Entdeckungen in München“. Das Kapitel über die Isarinseln erscheint hier in erheblich erweiterter Form. Die Arbeitsgemeinschaft bayerischer Fluss-Allianzen: Sprecher Claire Tranter von der Ammer-Allianz und Dr. Josef Paukner, Sprecher der Donau-Naab-Regen-Allianz, V. i.S. d. P. Dr. Josef Paukner, Regensburg. Sylvia Rothe, Dokumentarfilmerin aus München, Studium der Mathematik in Berlin, wissenschaftliche Assistentin, verschiedene Jobs in der IT-Branche, seit 2004 Filme für Filmfestivals, Focus: Porträts, Dokumentationen sozialer Projekte, alpine Themen, seit 2011 freiberufliche Filmemacherin. Filme: 2010/2011 Mont – Vom Suchen und Brauchen 2009 Vital etc. / Eine ungewöhnliche Seilschaft, Trento Filmfestival /Italy, Festival der Nationen Ebensee/Austria (Silber), Mountain Filmfestival Bansko/Bulgaria, Mountain Filmfestival Graz/Austria. 2008 Manuel und die Wolkenschafe, Trento Filmfestival/Italy, Filmfestival della Lessinia/Italy (Prize of the Jury), Internationales Bergfilmfestival Graz/Austria, Internationales Bergfilmfestival Tegernsee/Germany, Festival der Nationen Ebensee/Austria (Silver). 2008 Einer trägt das anderen Last, Internationales Bergfilmfestival Tegernsee/Germany (Honourable mention), St. Anton Filmfest /Austria (Honourable mention), Filmfestival “Den Menschen lieben” Auschwitz/Poland (Special Prize “Humanitarian Film”), aktuell: Recherche für einen Dokumentarfilm über die Geschichte der Isar. Reinhard Falter, (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Tatjana Kerschbaumer, (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Ralf Sartori, (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Dr. Reinhard Ammer, geboren 1951 in Passau, lebt in München. Im Kunst- und Textwerk Verlag ist seine monovokalische Fantasy-Legende „Elfenfeld“ erschienen, geschrieben ausschließlich mit dem Vokal „E“ und einem Misston. Im Laufe des Jahres erscheint „Elfenfeld“ als Hörspiel auf CD. Ammer hat auch das Münchner Calendarium „Herzzreissn“ verfasst, dessen nachtschwarze Geschichten er zusammen mit seinem musikalischen Begleiter Fabrizio Giannuzzi (Mundharmonika) auf Münchner Kleinkunstbühnen präsentiert. Doris Fuchsberger, geb. 1961 in München, Historikerin aus Leidenschaft, Schwerpunkte: Münchner Stadtgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts in Altbayern. Helmut Ruge, (Vita bereits im Zuge der anderen Isar-Bücher dargestellt). Roman Wölk (der Photograph des Titelbildes dieser Ausgabe) nimmt mit seinen beiden Drohnen, die mit verschiedenen Foto- und Filmkameras ausgerüstet sind, seit 3 Jahren Objekte in ganz Deutschland auf. Diese ferngesteuerten bzw. autonom agierenden Flugobjekte mit einer Nutzlast von 300 g (md4-200) bzw. 2 kg (md4-1000) decken den Luftraum zwischen 1 m und 150 m ab. Für Aufnahmen aus größeren Höhen steigt er wie bei diesem Flug am 2. April ins Flugzeug. Eine Verbindung zur Isar besteht durch die Zusammenarbeit mit Dr. Franz Jakob und Dr. Nico Döring (die auch beide schon Beiträge zur Reihe „Die neue Isar“ verfaßt haben), in deren Rahmen bereits einige Film- und Fotoprojekte verwirklicht wurden. Aktuell dokumentiert Roman Wölk die Mauern der Münchner Isar für die Stadt München und für das Deutsche Museum. Hierbei kommt eine Kombination verschiedener Sensor-Plattformen (Stativ, Hochstativ, Drohne und Flugzeug) zum Einsatz.

 

Sponsoring

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Ralf Sartori
„Nymphenspiegel Kultur Forum München“/
Redaktion und Forum „Die neue Isar“
Tel: 089/ 56 48 38
Mail: nymphenspiegel@aol.com

 

 

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